Coronavirus – Live ab 15:15 Uhr – Bundesrat informiert über die aktuelle Lage
polizeiticker.ch
Am heutigen Donnerstag informiert der Bundesrat über den aktuellen Stand und Entscheide für die Schweiz. Der Livestream der Pressekonferenz soll um 15:15 Uhr starten.
Alle aktuellen Meldung zu Thema Coronavirus finden hier.
Teilnehmer
- Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Vorsteherin Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)
- Bundesrat Alain Berset, Vorsteher Eidgenössisches Departement des Innern (EDI)
- Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF)
Folgen Sie polizeiticker.ch auch auf Twitter - https://twitter.com/polizeitickerch und Instagram https://www.instagram.com/polizeiticker.ch/
Livestream des Bundesrates vom 16.04.2020
Ticker
- 17:00 Uhr - Eine Frage zur Medienbranche. Ist da Soforthilfe vom Tisch? (Simonetta Sommaruga) Bundesrat hat entschieden, dass er in diesem Bereich kein Notrecht anwenden will. Es kann immer sein, dass eine Vorlage durch das Parlament reinkommen kann und dann entschieden wird
- 16:57 Uhr - Was kann man zum Ausbruch in einem Altersheim sagen? (Daniel Koch) erwähnt, dass für Risikopatienten die Gruppe wirklich drastisch sein können, und deswegen müsse man Leute in Altersheimen besonders schützen. Wie wird das mit den Badis? Schwimmbäder seien sicher benutzbar, weil diese viel Chlor drin haben und viel abtöten.
- 16:54 Uhr - **Noch eine Frage zu den Schutzmasken. Wird der Bund gratis Masken an die Bevölkerung verteilen? (Alain Berset) Die Idee ist, dass der Bund den Einkauf der Masken zentralisiert hat, so dass sie wieder verfügbar sind. Aber es werden keine Masken umsonst abgegeben. Die Nachfrage soll abgedeckt werden können.
- 16:51 Uhr - Warum gibt es zwei Daten für die Öffnung der Schulen? (Alain Berset) Weil sich kleine Kinder nicht anstecken und kaum reisen. Gegenüber jungen Erwachsenen, die sich weiter bewegen müssen.
- 16:50 Uhr - Was ist die Perspektive beim Home Office? (Alain Berset) Solange die Distanzregeln gelten, sollte das Home Office bleiben.
- 16:45 Uhr - (Alain Berset) Es ist nicht die Idee 8 Millionen Menschen zu testen. Man hat auch Leute nicht getestet, die dann einfach zu Hause in Isolation mit Symptomen blieben. Wenn man eine strikte Eindämmungsstrategie verfolgt, dann muss man alle Personen mit Symptomen testen können, damit man mögliche Infektionsketten identifizieren kann.
- 16:42 Uhr - Gilt die Empfehlung "Bleiben sie zu Hause!" weiterhin? (Alain Berset) Ja das gilt weiterhin. Man soll weiterhin verzichten, wenn man dies kann. Also weiterhin Social Distancing und Hygiene einhalten.
- 16:40 Uhr - Wie sieht es mit der Qualität der Masken aus? (Alain Berset) Man hat von anderen Ländern gehört, dass diese nicht immer die richtige Qualität erhalten haben. Bezüglich den Stoffmasken versucht man wirklich Lösungen zu finden, welche auch einen echten Schutz bieten.
- 16:38 Uhr - Zu der Situation der Kitas: Man hat von den Kantonen verlangt, dass sie eine Lösung finden, damit die Kinder weiter betreut werden können. (Alain Berset) Es war wichtig, dass Betreuungsangebote bestehen bleiben. Deshalb hat man nie gesagt, dass man die Kitas schliessen muss.
- 16:35 Uhr - (Daniel Koch) Heute wissen wir nicht, ob wenn jemand die Krankheit durchgemacht hat, sich nicht wieder damit anstecken kann.
- 16:34 Uhr - Die Konjunkturszenarien sind bekannt. 30-50% entfallen auf die Situation im Ausland. Deshalb werden hier auch die Szenarien weiter angepasst.
- 16:32 Uhr - Für die Wirtschaft ist klar, je schneller wir wieder zur Normalität kommen, desto besser. Aber es muss im Gleichgewicht bleiben, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Hier muss man nun Schritt für Schritt zu gehen. Die Szenarien des Seco sind bekannt. Das V- und das L-Szenario.
- 16:31 Uhr - (Alain Berset) Die Infektionen in der Bevölkerung sind weiterhin sehr tief. Das Ziel ist jetzt, dass es weiterhin runtergeht. Wenn wir mit der Eindämmungsstrategie erfolgreich sind, dann können wir weitere Lockerungen vornehmen. Aber man will versuchen nicht in eine Stop-und-Go-Situation zu kommen.
- 16:30 Uhr - (Alain Berset) Wenn sich aber die Bevölkerung weiterhin gut an die Massnahmen hält, dann kann kann die Kurve weiter gesenkt werden und das bleibt sehr wichtig.
- 16:28 Uhr - (Daniel Koch) Die Tendenz der Kurve ist sehr gut. Das Ziel ist es unter 100 zu kommen. Bei dieser Epidemie kann man wirklich schlechte Prognosen machen.
- 16:27 Uhr - Wie sieht es mit den Besuchen in Altersheimen aus? (Alain Berset) Es gilt weiterhin, dass die Bewohner in Altersheimen zu den Risikogruppen gehören und diese gilt es zu schützen. Es bleibt also weiterhin wichtig, dass man hier keine erneuten Risiken eingeht.
- 16:24 Uhr - Wie sieht es mit den Sportvereinen aus? Können Kinder bald wieder Fussball spielen? (Alain Berset) Hier wird noch entschieden, wie es weitergehen soll. Aktuell gilt immer noch, dass sich nicht mehr als 5 Personen treffen können mit entsprechendem Abstand.
- 16:22 Uhr - Wie sieht es aus bei der Gastrobranche? (Alain Berset) Die Gastrobranche kann ein Schutzkonzept erarbeiten. Es gilt, dass nicht alle Betriebe die gleichen Voraussetzungen habe. So kann hier vielleicht schrittweise zu Lockerungen kommen.
- 16:20 Uhr - Warum werden gewisse Branchen nicht schon am 27. April öffnen dürfen? (Alain Berset) Man versucht die Öffnung schrittweise zu vorzunehmen, damit man genügend Zeit hat die Vorbereitungen der Schutzmassnahmen umzusetzen.
- 16:15 Uhr - (Alain Berset) Die ausserordentliche Lage konnten nur gestützt auf Notrecht beschlossen werden. Die Notverordnungen sind befristet. Man diskutiert bereits jetzt wie man mit diesen Verordnungen umgehen wird. Aber jetzt wird das Parlament wieder tagen und deshalb möchte der Bundesrat, dass das Parlament wieder die Entscheide treffen kann. Man will möglich wenig auf Notrecht noch entscheiden.
- 16:07 Uhr - Soll man den Besuch in der Badi schon planen im Sommer? (Simonetta Sommaruga) Aktuell kann man nur sagen, was am 27. April gelten soll und eine gewisse Perspektive zeigen zu können. Aber für die Badi kann man noch sagen, wie es in Zukunft aussehen wird. Es ist wichtig, dass man das was man erreicht hat nicht zu gefährden. Aber dass es auch wieder Möglichkeiten gibt für gewisse soziale Kontakte.
- 16:05 Uhr - (Alain Berset) Solange es keine Impfung gibt, wird es für Risikopatienten weiterhin sehr gefährlich sein.
- 16:04 Uhr - Die Frage zwischen den Kontakten zwischen den Generationen ist sehr schwierig. (Alain Berset) Man muss weiterhin sehr aufpassen, dass man die Grosseltern nicht ansteckt, da diese aufgrund des Alters sehr gefährdet sind.
- 16:03 Uhr - Wie sehen die Schutzkonzepte der Branchen aus? (Alain Berset9 Die Branchen müssen die Schutzkonzepte mit dem BAG zusammen zu entwicklen und dann umsetzen. Dabei könnten auch Masken einen Teil sein.
- 16:01 Uhr - Veranstaltungen und kleine Ansammlungen sind weiterhin verboten!
- 16:00 Uhr - Wie tief müssen die Fallzahlen fallen, damit man wieder normal arbeiten könnten? (Alain Berset) Bei etwa 100 Fällen kann man die Fälle wieder überprüfen. Aber das Ziel ist, dass man die Kapazitäten schafft, um diese Zahl auch etwas höher zu setzen.
- 15:58 Uhr - Wie seht es aus mit den Grenzen? (Simonetta Sommaruga) Hier schaut man auch mit den Nachbarländern, wie diese hierzu urteilen.
- 15:56 Uhr - Was kann man zu Grossveranstaltungen sagen? (Alain Berset) Es ist aktuell schwierig etwas über Juli sagen zu können. Die Lockerungen zu Grossanlässen kommen wohl ganz am Ende, das die Wahrscheinlichkeit einer Infektion dort am grössten ist. Deshalb kann man dazu noch nichts sagen, wann diese wieder erlaubt sein werden.
- 15:54 Uhr - (Daniel Koch) Man kann weiter sagen, dass die Kinder wirklich nicht betroffen sind von der Infektion. Das ist die gute Nachricht bei dieser Epidemie.
- 15.53 Uhr - (Alain Berset) Die Grundschule kann man öffnen, weil die Kinder am wenigsten gefährdet sind und kaum von der Krankheit betroffen sind.
- 15:51 Uhr - Weshalb öffnen sie die Coiffeure und Massagesalons zuerst? (Alain Berset) Es kommt nur zu eins-zu-eins-Kontakten und man kann nachvollziehen, wer wann wo gewesen. Und man kann auch ein Schutzkonzept anwenden.
- 15:50 Uhr - (Simonetta Sommaruga) Wie es bei den Bergbahnen und dem Tourismus weitergeht, wird weiter geprüft.
- 15:48 Uhr - Wie sehen die Lockerungen beim Tourismus angesagt? Werden hier Bergbahnen etc. wieder geöffnet? (Simonetta Sommaruga) Zuerst wird der Personenverkehr vor allem im Hinblick der Schulöffnung erweitert.
- 15:47 Uhr - Können einzelne Kantone selber entscheiden, wie sie die Lockerungen umsetzen möchten? (Alain Berset) Grundsätzlich sollten die Massnahmen ähnlich umgesetzt werden, um keine Verzerrung auszulösen zwischen den Kantonen.
- 15:45 Uhr - (Guy Parmelin) Der Bundesrat hat 20 Mio. für die nächsten beiden Jahre gesprochen, um die Forschung über COVID-19 zu fördern.
- 15:38 Uhr - ( Guy Parmelin) Es gibt keine schulischen Prüfungen. Die Leistungen der Auszubildenden werden auf Erfahrungswerten abgeschlossen. Bei den Maturanden ist noch nicht abschliessend entschieden.
- 15:37 Uhr - (Alain Berset) Der Bundesrat hat entschieden, dass man die Tests erhöhen kann. Dies ist die Grundlage, dass man ein Monitoring und Tracing machen kann. Man muss bei der Lockerung aber eine Stop-und-Go-Situation verhindern.
- 15:36 uhr - (Alain Berset) Man wird weiter entschieden, dass man die Tests erhöhen kann. Dies ist die Grundlage, dass man ein Monitoring und Tracing machen kann.
- 15:35 Uhr - (Alain Berset) Man ist weiter auch dran weiter Masken zu kaufen. Damit man die Bereiche unterstützen kann, welche diese benötigen.
- 15:32 Uhr - (Alain Berset) Die Frage zu den Masken: Der Bundesrat hat sich immer auf die Meinungen der Experten gestützt. Weiterhin ist das Tragen der Masken keine Pflicht. Immer noch ist wichtig, dass man die Hygienemassnahmen einhält. Es ist nicht verboten Masken zu tragen.
- 15:30 Uhr - (Alain Berset) Bei Veranstaltungen über 1'000 Personen wird versucht eine Vision zu finden, um diesen Veranstaltern zu helfen. Weiter muss man auch schauen, was die Nachbarländer machen.
- 15:29 Uhr - (Alain Berset) In der zweiten Etappe wird die Grundschule wieder öffnen. Der Bundesrat braucht ein Monitoring, um analysieren zu können, wie es weitergeht. Dies ist Grundlage für die Etappe ab dem 8. Juni.
- 15:28 Uhr - (Alain Berset) Zuerst werden ab dem 27. April alle Eingriffe in Spitälern ermöglicht. Ebenfalls sollten Phyisiotherapeuten, Coiffeure, Baumärkte, Gartencenter wieder öffnen können. Beerdigungen werden ebenfalls wieder erlaubt.
- 15:27 Uhr - (Alain Berset) Die Lockerung basiert nicht auf Zufall sondern man versucht entsprechend den bereits definierten Kriterien anpassen. Man versucht so schnell wie möglich, aber auch so langsam wie nötig anpassen. Für alle Lockerungen gilt, dass dies nur mit Schutzkonzepten erlaubt ist.
- 15:26 Uhr - (Alain Berset) Die Lockerung der Massnahmen ist möglich. Aber diese sollen sehr vorsichtig gemacht werden.
- 15:24 Uhr - (Alain Berset) 7 Wochen nach den ersten Massnahmen und 4 Wochen nach den zusätzlichen Massnahmen, kann man sagen, dass Lockerungen bei den Massnahmen gemacht werden können.
- 15:20 Uhr - Simonetta Sommaruga) Weiter wird jedem Bürger 30 Franken auf den Radio- und Fernsehgebühren erlassen. Gleichzeitig wird die SRG unterstützt. Auch die privaten Medien sollen in nächster Zeit unterstützt werden.
- 15:15 Uhr - (Simonetta Somaruga) Vor gut 4 Wochen hat der Bundesrat Massnahmen beschlossen. Man kann feststellen, dass die Massnahmen funktionieren. Ein erster Öffnungsschritt beginnt am 27. April. Ein zweiter am 11. Mai. Ein dritter ist per 8. Juni geplant. Es braucht eine gewisse Zeit, damit sich die Läden vorbereiten können und alle Massnahmen eingehalten werden. Man versucht auch mit dem öffentlichen Verkehr ein Schutzkonzept auszuarbeiten. Vor allem auf den 11. Mai, wenn die Schulen wieder geöffnet werden.
