Am heutigen Montag, dem 27.04.2020, informiert die Regierung wieder live über die aktuelle Situation in der Schweiz.
Alle aktuellen Information zum Coronavirus und Covid-19
Teilnehmer
- Daniel Koch, Delegierter des BAG für COVID-19
- Erik Jakob, Leiter der Direktion für Standortförderung SECO, WBF
- Markus Näf, Brigadier, Beschaffungskoordinator VBS
- Raynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Operationen VBS
Livestream des BAG vom 27.04.2020
Ticker
- 15:07 Uhr - Es ist international nicht ganz klar, wie man die Todesfälle zählen soll. (Daniel Koch) Es gibt keine klare Antwort dazu, ob man die Personen die in Pflegeheimen sterben, wo es Coronafälle gab, auch zu den Coronatoten zählen soll. Das wird in der Schweiz nicht gemacht.
- 15:02 Uhr - Ferien im Ausland? (Erik Jakob) Es hängt sehr stark davon ab, ob sich die Grenzen wieder öffnen. Deshalb ist es noch sehr schwer zu sagen, ob es möglich sein wird, ins Ausland zu fahren. Deshalb ist es das Ziel aufzuzeigen, wo man gut und sicher in der Schweiz Ferien machen kann.
- 15:00 Uhr - (Erik Jakob) Es gut möglich, dass man sich vor allem bei Menschen ansteckt, die man kennt. Das heisst aber nicht, dass man sich jetzt trotzdem nicht bei Personen ansteckt, die man nicht kennt und man deshalb Fussballspiele zulassen sollte.
- 14:56 Uhr - Wie sieht es aus mit den Lockerungen des Versammlungsgebot ab dem 8. Juni? (Daniel Koch) Dazu ist es aktuell noch komplett zu früh dazu irgendetwas sagen zu können.
- 14:54 Uhr - Wie sieht es mit den Rückverfolgungen aus? Die Zahlen gehen ja mittlerweile gegen die 100. Wie sieht es da aus? (Daniel Koch) Es gibt einzelne Kantone, die das bereits machen. Es ist das Ziel, dass man das flächengreifend durchführen kann und dies Schweiz weit machen kann. Das kann Tage oder noch 1-2 Wochen dauern.
- 14:51 Uhr - Wie sieht es aus mit Lüftungen in Bussen und Büros? (Daniel Koch) Es gibt aktuell keine Beweise, dass die Übertragung über die Luft möglich ist. Man geht davon aus, dass es eine reine Tröpfcheninfektion ist.
- 14:49 Uhr -** Wie sehen sie die Entwicklung eines Impfstoffs durch Martin Bachmann bis Oktober? (Daniel Koch) Man weiss von den Arbeiten dieser Gruppe. Eine Prognose dazu kann nichts gesagt werden.**
- 14:44 Uhr - (Markus Näf) Textilmasken haben nicht den gleichen Schutzgrad wie Hygienemasken. Wenn man nur Textilmasken verwendet, dann hat man einen Schutz von ca. 10%. Es ist an der Textilindustrie hier eine Lösung zu finden, welche ca. 50-60% des Schutzes bieten können.
- 14:43 Uhr - (Daniel Koch) Es ist klar, dass Jugendliche das Virus erhalten und es auch weitergeben können. Deshalb ist es bei Schulen über der Grundschule wichtig, ein anderes Schutzkonzept zu haben.
- 14:41 Uhr - (Daniel Koch) Man soll die Vermischung der Generationen verhindern. Weil diese die Risikogruppen gefährden.
- 14:39 Uhr - (Daniel Koch) Auch nach dem Alter von 10 Jahren sind die Kinder nicht ansteckend. Vielleicht ab 14 Jahren. Aber man sollte vorsichtig bleiben und wirklich nur die kleinen Kindern sehen. Die Schule ist bis zur 8.-9. Klasse offen und da infizieren sich die Kinder eher. Deshalb muss man hier vorsichtiger sein. Es ist die Absicht, dass man das Wissen teilt und sagt, was man weiss. Damit die Bevölkerung auch Vertrauen haben kann.
- 14:34 Uhr - Die Eltern könnten ja Träger sein. Wenn nun die Kinder die Eltern berührt, dann könnten sich die Grosseltern infizieren? (Daniel Koch) Die Kinder werden nicht infiziert. Es sind infizierte Personen, die das Virus übertragen. Es gilt weiterhin: Wer infiziert ist, der gehört zu Hause und soll absolut keinen Kontakt haben.
- 14:32 Uhr - (Daniel Koch) Nochmals: Die Kinder sind nicht infektiös. Die Kinder haben wahrscheinlich gar keine Rezeptoren, um sich infizieren zu können. Wir sagen, dass man nicht hüten soll, weil wir keine Vermischung der Bevölkerung haben wollen. Man muss die Risikogruppen weiterhin schützen.
- 14:24 Uhr - Gilt die Aussage, dass man die Enkel umarmen darf? Und wie alt dürfen die Kinder sein? (Daniel Koch) Es ist so, dass Kinder praktisch das Virus nicht übertragen können. Kinder wurden durch ihre Eltern angesteckt. Ab 10 Jahren steigt das Risiko wieder. Man rät aber davon ab, dass man die Kinder wieder hüten wird. Weil es dann wieder eine Vermischung zwischen den Generationen gibt. Wenn die Grosseltern die Kinder abholen, dann kann es wieder zu Kontakten mit den Eltern geben. Das will man verhindern! Die Experten in den Kinderspitälern haben dies festgestellt, dass die Kleinkinder nicht ansteckend sind und das Virus nicht übertragen. Kleinkinder wurden von ihren Eltern infiziert.
- 14:22 Uhr - (Markus Näf) Man spricht sich mit Swiss Medtech ab, damit genügend Masken zur Verfügung stehen. Heute konnte man eine Schenkung von Masken an die Caritas vermittelt werden. Man hat auch eine Anschubversorgung für Apotheken und Drogerien gemacht.
- 14:20 Uhr - (Markus Näf) Textilmasken sind ein wichtiger Faktor für die Versorgung der Bevölkerung. Der Vorteil ist, dass die schweizerische Textilindustrie die Produktion übernehmen kann. Die normalen Stoffe erfüllen aber die Anforderungen nicht, welche das Flies aus den Hygienemasken erfüllen. Viele Textilmasken erfüllen die Anforderungen nicht. Es ist wichtig, dass die Masken getestet werden. Textilmasken könnten so lange getragen werden wie 50 Hygienemasken.
- 14:19 Uhr - (Markus Näf) Wenn immer möglich werden die Produzenten vor Ort besucht. Deshalb will man vorwiegend mit Produzenten arbeiten und nicht mit Händlern. Man erwartet für die nächsten Wochen mehrere Lieferungen. So sollen 20 Mio. Masken diese Woche mit 4 Swiss-Flugzeugen in die Schweiz geflogen werden.
- 14:17 Uhr - (Markus Näf) Bis anhin hat man 15 Modelle geprüft und man hat diese als gut befunden. Das Labor in Spiez prüft das Material. Weiter muss man auch die Passform der Masken testen. Die 3. Komponente ist, wie man die Maske anzieht. Man muss die Maske über Nase und Mund tragen.
- 14:16 Uhr - (Markus Näf) Die Qualitätssicherung der Masken ist ein zentrales Element. Man spricht grundsätzlich über 2 Masken: 1. Hygienemasken, die den Träger vor der Umgebung schützen und die 2. die FFP Masken, die den Träger vor der Umgebung schützen. Man überprüft die Zertifikate und Normen der Masken. Die Behörden in China versuchen hier Vertrauen zu schaffen, dass nur zertifizierte Unternehmen ihre Masken exportieren dürfen.
- 14:14 Uhr - (Erik Jakob) Schweiz Tourismus plant ein Impulsprogramm für die Förderung der Nachfrage und der Angebotsentwicklung. Es soll aufgezeigt werden, wie in Coronazeiten gereist werden kann. Ein zweiter Tourismusgipfel ist auf 24. Mai geplant.
- 14:12 Uhr - (Erik Jakob) Wir stehen jetzt am Übergang der Transitionsphase. Der Tourismus findet statt, aber mit Einschränkungen. Schutzkonzepte sind besonders wichtig. Aber diese müssen miteinander angestimmt sein. Es wurde klar gesagt, dass sich die Branche auf diese Öffnung vorbereitet und die Verantwortung hat.
- 14:11 Uhr - (Erik Jakob) Bei positiven Resultaten der Fallzahlen wird für den Tourismus ab dem 8. Juni viel möglich sein. Falls die Zahlen aber steigen natürlich nicht. Sommerferien werden wohl nur in der Schweiz möglich sein in diesem Sommer.
- 14:08 Uhr - (Erik Jakob) Der Bundesrat hat auch Prüfungsaufgaben gestellt. Ab dem 11.5. könnte eine schrittweise Öffnung der Gastrobetriebe teilweise möglich werden.
- 14:05 Uhr - (Erik Jakob) Es ist eine Branche mit vielen Arbeitsplätzen, von denen viele Leute abhängen. In gewissen Regionen ist der Tourismus sehr zentral. Der Tourismus ist auch für die Bevölkerung sehr wichtig. Ganz speziell im Hinblick auf den Sommer. Der Tourismus ist sehr stark betroffen. Ein Nachfragerückgang von 80-95% ist möglich. Man geht von einem Umsatzeinbruch von 35% aus für 2020. MMan geht davon aus, dass sich der Tourismus erst im 2021 langsam erholen wird.
- 14:03 Uhr -( Erik Jakob) Gestern kam es zu einem Tourismusgipfel. Die Branche hat sich beispielhaft organisiert in dieser schwierigen Zeit.
- 14:02 Uhr - (Daniel Koch) Es ist wichtig, dass man Zeit zwischen den Lockerungen einplant, damit man sehen kann, wie sich die Fallzahlen entwickeln. Nach wie vor ist sehr vieles unbekannt und deshalb gibt es immer die Lücken zwischen den Lockerungen, um zu sehen wie sich die Zahlen entwickeln.
- 14:00 Uhr - (Daniel Koch) Die Fallzahlen sind weiter am sinken. Der Trend es wurden 103 neu positiv gemeldet. Es wurden neu 16 Todesfälle gemeldet. Das sind gute Nachrichten, schliesslich starten nun gewissen Lockerungen. Es wird aber erst in 14 Tagen ersichtlich sein, wie die Lockerungen wirken.

