Am heutigen Freitag, dem 01.05.2020, informiert die Regierung wieder live über die aktuelle Situation in der Schweiz.
Alles zum Coronavirus
Teilnehmer
- Daniel Koch, Delegierter des BAG für COVID-19
- Rudolf Hauri, Kantonsarzt Zug
- Matthias Egger, Präsident National COVID-19 Science Task Force
- Marcel Salathé, Leiter Expertengruppe «Digital epidemiology»
- Josef Widmer, stv. Direktor Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI
- Markus Näf, Brigadier, Beschaffungskoordinator VBS
- Cornelia Lüthy, Vizedirektorin SEM
- Barbara Perriard, Leiterin Sektion Politische Rechte BK
- Matthias Remund, Direktor Bundesamt für Sport BASPO
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Livestream des BAG vom 01.05.2020
Ticker
15:11 Uhr - Gibt es Bemühungen die App in anderen Ländern auszurollen? (Marcel Salathé) Wir kennen diverse Lösungen, die angeboten werden. Wenn andere Länder interessiert sind an unserem Protokoll, dann werden wir mit anderen arbeiten.
15:06 Uhr - Wer wird die App anbieten? Der Bund oder die EPFL? (Matthias Egger) Der Bund wird die App anbieten.
15:04 Uhr - Ab wann kann man die App herunterladen? (Marcel Salathé) Plan ist, dass man am 11. Mai eine Betaversion bereit hat. In der zweiten Hälfte des Mais sollte man mit der finalen Version bereit sein zum Download.
14:59 Uhr - Sind sie als Vertreter der Wissenschaft zufrieden mit ihrer Rolle? (Daniel Koch) Ja wir stellen fest, dass unsere Vorschläge auf Interesse stossen und unsere Arbeit geschätzt wird.
14:57 Uhr - Wo und wann stecken sich aktuell die Personen aktuell an? (Daniel Koch) Im Detail weiss man das nicht. Man müsste die Personen genau fragen, wo sie denken, dass sie sich angesteckt haben. Aktuell kann man dazu nichts sagen.
14:56 Uhr - Ist es nicht widersprüchlich, dass man Restaurants mit 4er Tischen öffnet? (Daniel Koch) Nein das ist es nicht. Es ist wichtig zu sagen, dass man nicht Leute an 4er-Tische setzt, die nicht gemeinsam kommen und sich nicht kennen. Man kann also nicht 4er-Tische mit unterschiedlichen Personen auffüllen. Wichtig ist, dass sich die Personen kennen und dass der Kontakt nachvollzierbar ist.
14:46 Uhr - Was passiert, wenn ich bei der App informiert werde, dass ich eine Kontaktperson bin? (Marcel Salathé) Man wird informiert, dass man sich freiwillig bei einer Nummer melden soll. Dort werden sich die entsprechenden Stelle um sie kümmern. Aber das bleibt unverbindlich. Wenn man dort anruft, wird der kantonsärztliche Dienst entscheiden, wie es weitergehen wird.
14:45 Uhr - Wie sieht es bei den Fitnesscenter und Yogastudios aus? Können diese am 11. Mai geöffnet werden? (Matthias Remund) Die Fitnesscenter dürfen öffnen, aber diese müssen die Sicherheitsregeln einhalten. Auf 10 Quadratmetern darf eine Person trainieren.
14:43 Uhr - Die Preise der Masken sind um Zweidrittel gesunken. Aber es gibt noch eine grosse Bandbreite im Markt. Der Preis liegt zwischen 25 und 50 Rappen. Das Problem sind die Transporte, um die Masken in die Schweiz zu bringen
14:42 Uhr - (Daniel Koch) Wenn man das Verhalten der Bevölkerung soweit anschaut, dann glaube ich daran, dass man die 2. Welle verhindern kann.
14:41 Uhr - (Daniel Koch) Es sind die Menschen, welche die Epidemie in Schach halten können. Es hängt also am Verhalten der Leute ab, wie sich die Epidemie weiter entwickelt.
14:40 Uhr - (Daniel Koch) Aktuell liegt die Reproduktionszahl unter 1. Und wenn wir dies so einhalten, dann können wir eine 2. Welle verhindern.
14:39 Uhr - Es gibt Studien die belegen, dass eine zweite Welle länger und heftiger sein könnte. Was sagen sie dazu? (Matthias Egger) Aktuell sind weniger als 10% aktuell durchseucht. Deshalb bleibt es weiterhin wichtig, dass man die Hygieneregeln und Schutzkonzepte weiterhin umsetzt. Es ist sehr wichtig, dass man die Epidemie überwacht.
14:38 Uhr - Wie sieht es aus mit den Hochzeiten sowie mit den Campingplätzen? Wir wollen in der Schweiz die Rücknahme der Massnahmen gestaffelt machen. Und das sind genau so Fälle, wo die Staffelung zum Nachteil der einzelnen ist. Im Moment sind diese Massnahmen noch nicht gelockert. Wann das sein wird ist noch nicht festgelegt.
14:35 Uhr - Halten sie Herr Salathé die Öffnung der Schulen auch als unbedenklich? Ja grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass die Kinder keine Treiber der Epidemie sind.
14:32 Uhr - Wie kriegt man Vorsicht und Umarmung zusammen? (Daniel Koch) Bei einem gesunden Kleinkind (also ohne Symptome) besteht keine Gefahr bei einer Umarmung. Dieses Risiko ist vertretbar. Die ältere Bevölkerung leider am meisten. Wenn man diesen Leuten eine kleine Erleichterung bringen kann, dann sollte man diese machen.
14:30 Uhr - Was gilt jetzt mit den Kindern? (Daniel Koch) Auch die Medizin ist keine exakte Wissenschaft in einem gewissen Sinne. Es besteht kein Problem wenn die Schulen geöffnet werden. Es besteht keine Gefahr für die Eltern und Lehrer.
14:28 Uhr - Woher wissen sie, dass die Kinder das Virus in der Schule nicht übertragen, wenn die Schulen geschlossen sind? (Daniel Koch) Es gibt eine Studie aus Australien, dass das Virus in den Schulen nicht verbreitet wird. (Matthias Egger) Aus wissenschaftlicher Sicht kann man sagen, dass die Epidemie nicht durch die Kinder getrieben sind.
14:27 Uhr - (Daniel Koch) Kinder husten meistens kaum, weshalb die Gefahr kleiner ist.
14:25 Uhr - (Matthias Egger) Im Policy Brief steht eigentlich etwas anderes als man von Seiten Bundesrat zu den Kindern kommuniziert hatte. Warum? Die Kinder sind wahrscheinlich schwieriger zu infizieren als Erwachsene. Das Risiko für Kinder sind etwa nur einen Drittel so gross wie Erwachsene. Es ist nicht vollständig klar, ob die Kinder anstecken kann. Eigentlich ist es am gefährlichsten wenn man hustet.
14:21 Uhr - (Cornelia Lüthi) Der Bundesrat hat für den 11. Mai angekündigt, dass die Familienmitglieder nachgezogen werden können. Dabei handelt es sich um Ehegatten sowie minderjährige Kinder. Es sind neue FAQs aufgeschaltet. Unverheiratete Paare sind keine Härtefälle und können sich weiterhin nicht treffen. Unverheiratete Paare sind hier benachteiligt. Aber dies nur deshalb, weil es halt keine Dokumentation geht und dies erfolgt nicht aus moralischen Gründen. Es ist empfohlen sich vor der Abreise bereits zu informieren.
14:20 Uhr - (Markus Näf) Weiter sind auch zusätzliche Flüge mit Masken unterwegs.
14:15 Uhr - (Josef Widmer) Bei den Maturitätsprüfungen gilt es zu sagen, dass die eidgenössischen Maturitätsprüfungen stattfinden werden. Nur die kantonalen finden nicht statt. Es wurde eine Taskforce Lehrstellen eingeführt, um die Situation zu beobachten und zu analysieren wie hier unterstützt werden kann, sodass die Jugendlichen eine Perspektive haben bei den Lehrstellen.
14:14 Uhr - (Marcel Salathé) **Es wurde nun eine Technologie angewendet, welche sicherstellt, dass die Privatssphäre sichergestellt ist. Die Kontakte bleiben alle auf den Geräten und werden nicht an einen zentralen Speicher geladen. Es werden keine persönlichen Daten gesammelt. Es ist freiwillig. Es gibt keine direkte technische Anbindung an das Gesundheitssystem. Wenn man nicht mitmachen will, dann kann man das jederzeit machen. **
14:12 Uhr - (Marcel Salathé) Die Idee dieser App ist das Contact Tracing. Was es schwieriger macht ist, dass die Infizierten lange keine Symptome sind. Man hat sich gefragt, wie man die Technologie anwenden ohne dass man die Privatsphäre der Menschen missbraucht.
14:10 Uhr - (Matthias Egger) Die Taskforce hat bis jetzt 16 Berichte verfasst und publiziert. Das letzte ist über das Verhalten mit Kleinkindern.
14:05 Uhr - (Rudolf Hauri) Im Kanton Zug wurde das Kontakt-Tracing nie aufgehoben. Bei Positiven wird angerufen und es werden Instruktionen gegeben und den Zustand wird abgeklärt. Weiter wird besprochen mit welchen Personen die Person Kontakt gehabt hat in den vergangenen 2 Tagen. Die Lungenliga kontaktiert dann die Kontaktpersonen, welche Kontakt hatten. Die Lungenliga führt dann weiter die Gespräche mit den Kontaktpersonen, um zu sehen, wie die Quarantäne abläuft. Im Kanton Zug hatten bis auf eine Person alle viel Verständnis für die Massnahmen gehabt.
14:03 Uhr - (Daniel Koch) 119 positiv gemeldete positive Fälle und 12 Todesfälle. Die Zahlen sinken. Da kann man in eine nächste Phase gehen. Zur Containment-Phase, in der man die Fälle genau tracen wird. Aber das wichtigste ist, dass man die Ausbreitung von Mensch zu Mensch verhindert! Da gelten die Hygienemassnahmen. Es geht darum, dass man die positiven Fälle identifizieren kann und diese Personen in Quarantäne setzt.
13:50 Uhr - Die neuen Zahlen für die Schweiz - https://www.polizeiticker.ch/artikel/coronavirus-aktuelle-lage-in-der-schweiz-am-01052020-159880

