(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)
Im Rahmen einer international koordinierten Aktion wurde am 26. Oktober 2021 in Binningen eine Person festgenommen und gestützt auf ein internationales Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Paris befragt. Zudem wurden verschiedene Beweismittel beschlagnahmt.
Zeitlich parallel führt auch die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft ein Strafverfahren wegen
des Verdachts auf Geldwäscherei sowie des Verdachts auf Datenbeschädigung gegen die
beschuldigte Person. Diese befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.
Am Dienstag, 26. Oktober 2021, fand in der Ukraine und der Schweiz eine international koordinierte
Aktion gegen zwölf Personen statt, welche dringend verdächtigt werden, an Ransomware-Attacken
gegen über 1'800 geschädigte Personen/Institutionen in 71 Ländern beteiligt gewesen zu sein (https://www.europol.europa.eu/newsroom/news/12-targeted-for-involvement-in-ransomware-attacks-against-critical-infrastructure).
Im Rahmen der
genannten Aktion nahm die Polizei Basel-Landschaft in Binningen eine dort wohnhafte Person fest.
Anschliessend wurde diese aufgrund eines internationalen Rechtshilfeersuchens der Staatsanwaltschaft Paris (Parquet du tribunal judiciaire de Paris) befragt und verschiedene Beweismittel beschlagnahmt.
Paralleles Strafverfahren in der Schweiz
Zeitlich parallel führt die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft auf nationaler Ebene ein Strafverfahren gegen die beschuldigte Person wegen des Verdachts auf Geldwäscherei und des Verdachts auf
Datenbeschädigung. Sie befindet sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft derzeit
in Untersuchungshaft.
Quelle: Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft

