Rund ein Kubikmeter Gülle ist am Donnerstagabend, 9. Juli 2026, in ein Bächli im Kanton St.Gallen gelangt. Die Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung der Gewässerverschmutzung rasch eindämmen. Die Auswirkungen auf die Umwelt werden noch abgeklärt.
Kurz vor 17:30 Uhr wurde die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen über eine Gewässerverschmutzung informiert. Bei einem landwirtschaftlichen Betrieb wurde Gülle über eine Druckleitung umgepumpt. Während dieses Vorgangs floss rund ein Kubikmeter Gülle durch einen Meteorschacht auf dem Hofplatz in das nahegelegene Hengelenbächli. Nachdem der Landwirt das Auslaufen der Gülle bemerkt hatte, stellte er die Pumpe umgehend ab und informierte die Polizei.
Als die zuständige Feuerwehr vor Ort eintraf, errichtete sie rund 400 Meter unterhalb der Einleitstelle eine Bachsperre. Zu diesem Zeitpunkt war dort noch keine Gülle im Gewässer feststellbar. Anschliessend gab die Feuerwehr unterhalb der Bachsperre Frischwasser in das Gewässer und spülte dieses vom Einlaufschacht her. Das abgepumpte Wasser-Gülle-Gemisch wurde auf einer Wiese ausgebracht. Der Schaden kann noch nicht abgeschätzt werden.
Im Einsatz standen die Kantonspolizei St.Gallen, die zuständige Feuerwehr und der Umweltschadendienst des Kantons St.Gallen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo SG

