Der Lootbox-Spielmodus ist den Glücksspielen sehr ähnlich. Trotzdem wird er nicht als ein Glücksspiel bezeichnet. Mehr dazu erfahren Sie weiter!
Ist FUT-Modus ein echtes Glücksspiel?
Die Lootbox-Mechaniken im bekannten Spiel FIFA haben viel Gemeinsames mit Glücksspielen. In Belgien und der Niederlande wurden Lootboxen in Videogames schon verboten. Jetzt fordern auch 2 Anwälte aus Frankreich weitere Schritte gegen FIFA. Wie sieht diese Situation aber in der Schweiz aus? In FIFA ist es schon eine Tradition, dass man mit dem FUT (der Modus im FIFA Videospiel) Sets der Spieler im Besitz nehmen kann, die ein zufälliger Fußballspieler bekommt. Um Geschenke zu bekommen, sollten Spieler FIFA-Punkte oder Coins um echtes Geld kaufen. Es gibt auch Gelegenheiten, Sets direkt zu bekommen. In diesem Fall geht es jedoch länger, bis man den richtigen Fußballspieler erhält.
Werden FIFA-Fans manipuliert?
Die Lootbox-Mechanik wurde von Experten und Spielern eineindeutig geschätzt. So wurde sie in bereits erwähnten Ländern in Videogames verboten, da sie an illegale Glücksspiele erinnert.
Zwei Anwälte aus Frankreich haben gegen EA geklagt und gefordert, dass der erwähnte Modus in Videospielen als Glücksspiel wie diese auf SwissCasinoHEX.com bezeichnet werden sollte. Die Hersteller dieses Spielmodus haben ein System entwickelt, das Menschen abhängig machen kann. Je mehr Geld sie zahlen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen gewünschten Spieler gewinnen. Victor Zagury, der französische Anwalt, ist der Meinung, dass dieser Modus ein echtes Glücksspiel ist, da dort das Ergebnis vom reinen Zufall abhängt. Genauso wie Glücksspiele können Lootbox-Systeme zur Spielabhängigkeit führen. Zagury berichtet, dass viele seine Klienten 1000 Franken wegen dieses Spielsystems verloren haben. Es erzählte über einen Mann, der mehr als 3000 Franken ausgegeben hat.
Ein anderes Problem besteht darin, dass es keine Altersbegrenzungen für solche Spiele gibt. Auch wenn Erwachsene über ihre Kosten verantwortlich sind, ist es nicht der Fall, wenn es um Kinder geht. Um Minderjährigen von diesem System zu schützen, sollten es bestimmte Alterslimits geben, die aber noch nicht geltend sind. Und viele Kinder haben den Zugang zu Lootboxen, wo sie um Geld spielen können.
Es ist wichtig nicht zu vergessen, dass Minderjährige für spielsüchtig machende Spiele besonders anfällig sind.
Die Situation in der Schweiz
Im schweizerischen Geldspielgesetz von 2019 werden unter den Glücksspielen solche Spiele gemeint, bei welchen ein Geldpreis oder ein beliebiges Geschenk, das geldwert ist, gegen eine Echtgeld-Wette oder bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Aussicht steht.
Wie gefährlich ist Lootbox-Spielmodus?
Am Beispiel vom erwähnten Videospiel FIFA ist der Teil mit der Echtgeld-Wette gegeben, da die Sets von Spielern über die Spielpunkte mit echtem Geld erworben werden können. Es geht nicht um Glücksspiele, da die Fußballspieler nicht geldwert sind. Trotzdem können sie über den Markt des Spiels mit den Spielmünzen verkauft werden. Sie haben auch keinen Geldwert, denn diese bekommt man nur über die Aufgaben im Videospiel.
Fazit
Also, Lootboxen haben viele gemeinsamen Eigenschaften mit Glücksspielen, da in beiden Spielarten Gewinne zufällig sind und eine Geldeinzahlung anfordern. Außerdem besteht bei solchen Spielen ein Glücksspielsuchtrisiko, was nicht unterschätzt werden sollte. Auch wenn die gewonnene Preise nicht verkauft werden können, ist es wichtig, Menschen von der Entwicklung der Spielsucht zu schützen, insbesondere wenn es um Kinder und Jugendliche geht.

