Die Farbe der Badebekleidung kann im Ernstfall entscheidend sein. Rettungsschwimmer empfehlen auffällige Neonfarben, da diese im Wasser deutlich besser sichtbar sind als dunkle oder gedeckte Farbtöne.
Wenn es um die Sicherheit im Wasser geht, spielt die Farbe der Badebekleidung eine grössere Rolle, als viele denken. Rettungsschwimmer und Wasserretter weisen immer wieder darauf hin, dass auffällige Farben im Notfall entscheidende Sekunden sparen können, sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen.
Besonders gut sichtbar sind Neonfarben wie Pink, Orange oder Gelb. In Schwimmbädern mit hellem Boden stechen diese Farbtöne deutlich hervor und lassen sich auch aus grösserer Entfernung schnell erkennen.
In Seen und anderen natürlichen Gewässern ist die Sicht oft durch dunkles oder trübes Wasser eingeschränkt. Gerade dort können sich blaue, grüne oder dunkle Badekleider nahezu unsichtbar machen. Auch im Meer bieten kräftige, leuchtende Farben meist die beste Sichtbarkeit, insbesondere bei Wellengang.
Welche Farben problematisch sind
Als besonders ungünstig gelten:- Dunkelblau
- Schwarz
- Dunkelgrün
- Tarn- und Grautöne
Diese Farben verschmelzen im Wasser häufig mit der Umgebung und erschweren die schnelle Ortung einer Person. Selbst weisse Badebekleidung verliert bei Wellen oder in tieferem Wasser rasch an Kontrast.
Die richtige Farbe macht den Unterschied
Wer Badebekleidung für sich oder seine Kinder auswählt, sollte nicht nur auf Design und Komfort achten. Leuchtende Farben erhöhen die Sichtbarkeit im Wasser erheblich und können im Ernstfall wertvolle Zeit sparen. Gerade an Seen, Flüssen und im Meer empfiehlt sich daher Badebekleidung in kräftigen Neonfarben.

