Wegen einer Tanküberfüllung gelangte heute eine grosse Menge Heizöl in die Bünz. Mit Ölsperren konnte die Feuerwehr grössere Schäden abwenden.
Ein Lieferant sollte am Samstagmorgen, 12. Januar 2018,
beim Schulhaus "Risi" in Dottikon Heizöl nachfüllen. Dabei
ergossen sich über die Entlüftung mehrere hundert Liter in
die Sickerleitung. Von dort fand das Öl den Weg in die nahe
Bünz.
Mehrere Feuerwehren errichteten bachabwärts sofort
Ölsperren und konnten so einen Grossteil des Öls
zurückhalten und abschöpfen. Ein Ölfilm war dennoch bis
hinunter zur Mündung in die Aare bei Wildegg sichtbar. Der
Einsatz der Feuerwehr ist noch im Gang.
Kein Fischsterben
Wieviel Öl genau in den Bach geflossen ist, steht noch nicht
fest. Soweit bis jetzt erkennbar hat die Verschmutzung nicht
zu einem Fischsterben geführt. Die genauen Folgen für die
Umwelt müssen Fachleute noch überprüfen.
Nach ersten Erkenntnissen hatte der Lieferant den Schlauch
des Tanklastwagens am falschen Anschluss angekoppelt
und so das Heizöl in einen noch vollen Tank gepumpt. Die
Kantonspolizei Aargau muss die genauen Umstände noch
abklären.


