Gestern Nachmittag entzog sich auf der Autobahn A3 ein Motorradfahrer der Polizeikontrolle. Dieser konnte schliesslich abseits der Autobahn zu Fuss in einem Wald angehalten werden. Der 28-Jährige wurde vorläufig festgenommen.
Am Mittwoch, 27. Juni 2018, um 13.45 Uhr, geriet auf der
Autobahn A3 bei Eiken ein Motorradfahrer ins Visier einer
Patrouille der Kantonspolizei Aargau. Dieser war in
Richtung Basel unterwegs. Die Polizeipatrouille
beabsichtigte den Motorradfahrer anzuhalten und zu
kontrollieren. Als dieser die Patrouille bemerkte, flüchtete
er in hohem Tempo. Die Polizisten folgten ihm, verloren ihn
aber aus dem Sichtfeld. Zwischenzeitlich wurden auch
Patrouillen der Regionalpolizei so wie der Schweizer
Grenzwache beigezogen. Eine Patrouille der
Regionalpolizei unteres Fricktal sichtete den signalisierten
Motorradfahrer auf Höhe des Gemeindegebietes
Rheinfelden. Aufgrund der gefährlichen Fahrmanöver des
Motorradfahrers verloren auch diese ihn kurzzeitig aus den
Augen, wurden aber durch Verkehrsteilnehmer auf den
zwischenzeitlich zu Fuss flüchtenden Motorradfahrer
aufmerksam. Als die Patrouille ihn erblickte, überkletterte
er den Wildschutzzaun und flüchtete ins nahegelegene
Naturschutzgebiet. Die Polizisten nahmen zu Fuss die
Verfolgung auf. Mit mehreren Einsatzkräften wurde das
Gebiet abgesucht. Schliesslich konnte der Geflüchtete in
einem Gebüsch aufgefunden und trotz erneutem
Fluchtversuch angehalten werden.
Es handelt sich dabei um einen 28-jährigen Schweizer. Wie
sich herausstellte, wurde das von ihm verwendete
Motorrad Ende Mai im Kanton Zürich als gestohlen
gemeldet. Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg
eröffnete eine Untersuchung. Zudem ordnete sie beim
Motorradfahrer eine Blut- und Urinuntersuchung an, um
abzuklären, ob dieser das Fahrzeug unter Drogen- oder
Medikamenteneinfluss gelenkt hatte. Die Kantonspolizei
nahm den 28-Jährigen für die weiteren Ermittlungen
vorläufig fest.


