Header Logo

Polizei

ticker

Aargau
Appenzell-Innerrhoden
Appenzell-Ausserrhoden
Basel-Landschaft
Basel-Stadt
Bern
Fribourg
Genf
Glarus
Graubünden
Jura
Luzern
Neuenburg
Nidwalden
Obwalden
Schaffhausen
Schwyz
Solothurn
St.Gallen
Thurgau
Tessin
Uri
Waadt
Wallis
Zug
Zürich
Fürstentum Liechtenstein
Automundo Automundo.Ch

Entkoffeinierter Kaffee auf dem Siegeszug

bag

Nächster ❯

Entkoffeinierter Kaffee auf dem Siegeszug
(Bildquelle: JanBaby (CC0))

Koffeinfreier Kaffee ist aus der modernen Warenwelt nicht mehr wegzudenken.

Zahlreiche Menschen in ganz Europa schwören auf den Nicht-Wachmacher. Denn nicht jeder verträgt den Koffeinkick, der auf den Genuss eines Espresso folgt. Trotzdem möchten sie bei Kaffee und Kuchen nicht als einzige mit einem Tee dasitzen. Oder sie schätzen das Aroma des Kaffees und möchten auf diesen Genuss nicht verzichten. Kein Wunder, dass es mittlerweile gleich mehrere verschiedene Nespresso Kapseln mit dem Beinamen Decaffeinato gibt. Aber wie wird diese Kaffeevariante eigentlich hergestellt? Und ist koffeinfreier Kaffee tatsächlich eine gesündere Alternative zum naturbelassenen Getränk? Dieser Artikel gibt Aufschluss.

Der Herstellungsprozess

Dass koffeinfreier Kaffee überhaupt ohne den Einsatz bedenklicher Chemikalien hergestellt werden kann, ist Forschern aus der Schweiz zu verdanken. Sie entwickelten Anfang der 1930er Jahre ein Verfahren, um das Koffein nur mithilfe von Wasser aus dem Rohprodukt zu entziehen. Diese Methode ist als der Schweizer-Wasser-Prozess bekannt.
Zuvor war es üblich, das giftige Benzol als Lösungsmittel einzusetzen. Diese Methode wird heutzutage glücklicherweise nicht mehr angewandt. Heutzutage werden auch einige andere Verfahren genutzt, die das Koffein mithilfe verschiedener Lösungsmittel extrahieren. Zum Schluss dürfen maximal 0,1 Prozent Koffein im Kaffee verbleiben. Forscher arbeiten übrigens an der Züchtung von Kaffeesorten, die von sich aus nur wenig Koffein erhalten. Auf diese Weise könnte das teure Entkoffeinierungsverfahren in Zukunft ganz wegfallen.

Ist entkoffeinierter Kaffee gesünder?

Auf die Frage, ob der koffeinfreie Kaffee denn tatsächlich gesünder ist, gibt es keine eindeutige Antwort. Denn Kaffee ist bei weitem nicht das bedenkliche Aufputschmittel, als das er manchmal dargestellt wird. Kaffeegenuss geht mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen einher. Trotzdem gibt es Menschen, die das Getränk nicht gut vertragen. Besonders auf leeren Magen kann es dazu führen, dass sie sich nervös oder zittrig fühlen. Eventuell ist ihr Körper nicht in der Lage, das Koffein schnell genug abzubauen.
In so einem Fall kann es sinnvoll sein, auf koffeinfreien Kaffee umzusteigen. Dieser regt den Stoffwechsel nicht so an wie normaler Kaffee. Trotzdem erhält er noch zahlreiche Inhaltsstoffe, die sich positiv auf den Körper auswirken können. Neben einigen Vitaminen und Mineralien gehören dazu auch hunderte pflanzliche Verbindungen, die bisher nur wenig erforscht sind.

Welcher koffeinfreie Kaffee schmeckt am besten?

Auch auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort, denn Geschmäcker sind verschieden. Probieren geht hier also über studieren. Trotzdem gibt es einige Tipps, die bei der Suche nach dem richtigen Produkt helfen. Kaffee aus Arabica-Bohnen enthält von Natur aus weniger Koffein. Bei der Entkoffeinierung müssen die Bohnen daher nicht so intensiv behandelt werden. Das führt dazu, dass das Aroma besser erhalten bleibt. Auch das Herstellungsverfahren wirkt sich auf den Geschmack aus. Leider fehlen Angaben dazu auf der Verpackung meist, so dass der Verbraucher um den Geschmackstest nicht herumkommt.
Auch wenn für den einen oder anderen Kaffee-Puristen die Entkoffeinierung eine Sünde darstellt, ist dieses Getränk für viele Menschen eine willkommene Bereicherung. Schliesslich wäre es schade, auf den Genuss des beliebten Heissgetränks ganz zu verzichten. Das ist zum Glück nicht nötig, denn sowohl im Supermarkt als auch bei kleinen Röstereien gibt es mittlerweile gute koffeinfreie Sorten im Angebot.

Nächster ❯

Falsch Parker Ad Banner