Ermittlungen wegen Betrugs und Geldwäscherei im Raum Lugano TI
Redaktion Polizeiticker Schweiz
(Symbolbild) (Bildquelle: Kantonspolizei Tessin)
Die Staatsanwaltschaft Tessin hat gegen eine 51-jährige Unternehmerin aus der Region Lugano ein Strafverfahren eröffnet. Sie steht im Verdacht, Anleger mit hohen Gewinnversprechen getäuscht und Kundengelder zweckwidrig verwendet zu haben.
Die Staatsanwaltschaft Tessin teilt mit, dass gegen eine 51-jährige Italienerin aus der Region Lugano ein Strafverfahren eröffnet wurde. Die Frau besitzt mehrere Firmen, die im Bereich Investitionen und Finanzberatung tätig sind.
Die Ermittlungen prüfen, ob Anleger mit hohen Gewinnversprechen angelockt wurden – unter anderem mit Angeboten im Bereich Wandelanleihen. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die einbezahlten Gelder – vor allem von ausländischen Kunden – nicht wie versprochen investiert worden sein. Stattdessen sollen die Gelder für private Ausgaben, für die Firmen oder zur Rückzahlung anderer Kunden verwendet worden sein.
Der Frau werden unter anderem Betrug, Veruntreuung, Geldwäscherei sowie Verstösse gegen das Gesetz zu Covid-19-Bürgschaften vorgeworfen.
Nach ersten Befragungen wurde die Frau festgenommen. Das zuständige Gericht hat die Untersuchungshaft bestätigt. Bei Hausdurchsuchungen wurden Unterlagen sichergestellt, die nun weiter geprüft werden. Die Ermittlungen leitet Staatsanwalt Daniele Galliano.
Personen, die glauben, einen finanziellen Schaden erlitten zu haben, werden gebeten, sich schriftlich an die Staatsanwaltschaft in Lugano zu wenden oder das entsprechende Formular auf der Website des Kantons Tessin auszufüllen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo TI


