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Ermittlungen zur tödlichen Flucht in Bern laufen

Kantonspolizei Bern

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Gestützt auf erste Zeugenaussagen muss davon ausgegangen werden, dass der Mann, welcher am Dienstag am Bahnhof Bern tödlich verunglückt ist, sich mit einem Sprung über die Abschrankung einer polizeilichen Kontrolle entziehen wollte. Er führte Drogen mit sich. Angaben zur Identität...

Nachdem am Dienstag ein Mann beim Bahnhof Bern von einer Abschrankung gestürzt ist und tödliche Verletzungen erlitten hat (polizeiticker.ch berichtete), hat die zuständige Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eröffnet.

Ersten Erkenntnissen zufolge war der Mann als Fahrgast in einem Taxi unterwegs gewesen, als dieses bei der Einfahrt ins Bahnhof-Parking von Polizisten gestoppt wurde. Gemäss Zeugenaussagen verliess der Mann das Fahrzeug daraufhin umgehend und flüchtete auf die Stadtbachstrasse, wo er unvermittelt die Abschrankung am Bahnhof Bern hochsprang. Trotz der Aufforderung stehen zu bleiben und dem Versuch, ihn vom Überspringen der Abschrankung abzuhalten, konnte nicht verhindert werden, dass der Mann in der Folge auf das Gleis stürzte. Er erlitt dabei tödliche Verletzungen. Hinweise auf eine Dritteinwirkung liegen keine vor.

Toter kommt aus Nigeria

Bereits am Dienstag wurden Abklärungen zur Identität des Verstorbenen getätigt. Dabei handelt es sich um einen nigerianischen Staatsangehörigen, welcher über keine gültige Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz verfügte. Weitere Angaben zum Mann liegen vor, werden aber mit Blick auf Angehörige im Moment nicht bekannt gegeben.

Bereits vor Ort wurden mehrere Kugeln Kokain aufgefunden, welche auf Grund der Spuren dem Verstorbenen zugeordnet werden konnten. Weitere Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern zeigten zudem, dass der Verstorbene mit Drogen gefüllte Päckchen im Körper mitführte. Weitere Ermittlungen sind im Gange.

Kategorien:

Bern

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