Aufgrund der hohen Feinstaubbelastung in Stuttgart (D) hat die Landesregierung reagiert und mit einem Fahrverbot für Dieselfahrzeuge reagiert. Diese Massnahme kommt bei Schweizer Verkehrspolitikern gut an.
Ab 2018 haben es Autofahrer mit Dieselfahrzeugen im schwäbischen Stuttgart schwer. Aufgrund der starken Feinstaubbelastung in der Landeshauptstadt von Baden Württemberg dürfen nur noch Fahrzeuge, die die strengste Abgasnorm "Euro 6" erfüllen, in Stuttgart verkehren.
Doch nicht nur Stuttgart ist von der Feinstaubbelastung betroffen. Auch in zirka 90 anderen deutschen Städten werden Grenzwerte für die Stickstoffdioxid-Werte häufig überschritten, weswegen Deutschland sogar schon von der EU verklagt wurde.
Für den Verkehrs-Club Schweiz (VCS) ein Vorbild
Glücklicherweise ist die Feinstaubbelastung in der Schweiz noch geringer, aber in grossen Städten und an hochfrequentierten Strassen werden auch hier die Grenzwerte deutlich überschritten. Der Verkehrs-Club Schweiz zeigt reges Interesse an dem Stuttgarter Modell und man macht sich Gedanken über eine "Umweltzone" für betroffene Städte.
Es gibt jedoch auch kritische Stimmen zu diesem Thema. Laut Thierry Burkart, dem Vizepräsidenten des Touring Club Schweiz (TCS) stünden Aufwand und Ertrag eines solchen Unterfangens in keinem Verhältnis.
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