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Feuerverbot in Baselland bleibt bestehen

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Die Schweiz erlebte eine der extremsten Hitzewochen seit dem Messbeginn vor über 150 Jahren. Vom 1. bis zum 7. Juli 2015 erreichte die durchschnittliche Tagesmaximum-Temperatur im Flachland der Alpennordseite 33 bis über 36 Grad. Zudem sind in dieser Zeit im Kantonsgebiet keine nennenswerten...

Diese Trockenheit und die hohen Temperaturen der letzten Tage führten zu einer immer noch anhaltenden erheblichen Waldbrandgefahr. Die Wetterentwicklung wird sich auch in den nächsten Tagen nicht wesentlich ändern. Es ist nicht mit Niederschlägen zu rechnen und die Temperaturwerte bewegen sich zwischen 24 bis 30 Grad.

Bei der öffentlichen Wasserversorgung mit Trinkwasser ist zur Zeit, auch bei anhaltender Trockenheit, noch nicht mit Problemen zu rechnen. Ebenso besteht aktuell auch für die Landwirtschaft noch kein Wasserengpass. Mit dem kühleren Wetter sind die Wassertemperaturen der Fliessgewässer auf jahreszeitliche Werte zurückgegangen jedoch sind die Pegelstände generell niedrig.

Aufgrund der durchgeführten Lagebeurteilung durch die verschiedenen Fachdienste des Kantonalen Krisenstabes Basel-Landschaft bleibt deshalb das Feuerverbot im Wald und an den Waldrändern (inkl. Waldlichtungen) weiterhin bestehen. Für Fragen der Bevölkerung ist die Hotline des Kantonalen Krisenstabes mit der Nummer 0 800 800 112 ab heute Freitag, 15. Juli 2015/15.00 Uhr in Betrieb.

Zur Erinnerung:
  1. Es ist verboten, im Wald und an Waldrändern Feuer zu entfachen. Dies gilt auch für eingerichtete Feuerstellen, sowie für selbst mitgebrachte Holz-/Kohle-Grills. Es ist verboten brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.
  2. Beim Abbrennen von behördlich bewilligten Feuerwerkskörpern muss zwingend ein Abstand von mindestens 200 Metern zum Wald eingehalten werden.
  3. Das Steigenlassen von "Heissluftballonen/Himmelslaternen" (gekaufte oder selbstgebastelte), welche durch offenes Feuer angetriebenen werden, ist generell verboten.

Der Kantonale Krisenstab ruft die Bevölkerung weiterhin auf, durch verantwortungsbewusstes Handeln Waldbrände zu vermeiden.

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