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Fislisbach: Mord an Ex-Freundin - Albaner (37) soll 14 Jahre in den Knast

Oberstaatsanwaltschaft Aargau

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Die Staatsanwaltschaft Baden hat gegen einen heute 37- jährigen Albaner, der im September 2014 seine von ihm getrennt lebende Exfreundin getötet hatte, Anklage wegen Mordes erhoben. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von 14 Jahren.

Der Beschuldigte reiste am 24. September 2014 in die Schweiz ein. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, spätestens an diesem Tag den Plan gefasst zu haben, seine Exfreundin, eine zum Tatzeitpunkt 26-jährige Albanerin, am nächsten Morgen in Fislisbach zu treffen, um sie entweder als Lebenspartnerin zurückzugewinnen oder mit einem im Vorfeld gekauften Messer zu töten und sich danach selbst zu richten.

Am nächsten Tag setzte der Beschuldigte seinen Plan in die Tat um. Die Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte seine Exfreundin am Morgen des 25. Septembers 2014 in Fislisbach in der Nähe ihres Wohnortes traf und in einem nahegelegenen Café das Gespräch mit ihr suchte.

Mehrmals auf die Exfreundin eingestochen

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, seiner Exfreundin im Anschluss an die geführten Gespräche im Wissen darum, sie nicht mehr für sich gewinnen zu können, mindestens einen Faustschlag ins Gesicht versetzt und mit Tötungsabsicht mehrmals mit einem Messer auf sie eingestochen zu haben. Das Opfer verstarb noch am Tatort an den ihm zugefügten Stichverletzungen.

Der Beschuldigte befindet sich seit Juni 2015 im vorzeitigen Strafvollzug.

Die Anklage ist am Bezirksgericht Baden hängig.

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