Nach dem tragischen Unglück in den italienischen Alpen, bei dem ein Kleinflugzeug und ein Helikopter kollidierten, ist die Zahl der Todesopfer auf sieben gestiegen. Zwei Personen wurden verletzt, darunter eine Schweizerin.
Beim Zusammenstoss eines Kleinflugzeugs und eines Helikopters über dem Rutor-Gletscher im norditalienischen Skigebiet La Thuile im Aostatal sind mehrere Menschen ums Leben gekommen (wir berichteten). Am Samstag wurden zwei weitere Todesopfer gefunden. Damit erhöht sich die Zahl der Toten auf sieben.
Italienischen Medienberichten zufolge dürfte es sich bei den leblos geborgenen Vermissten um zwei Franzosen handeln. Bei drei Todesopfern handelt es sich um deutsche Staatsangehörige, wie die Behörden bestätigten. Auch der Helikopterpilot, ein 53-jähriger Italiener sowie ein deutscher Bergführer (49) kamen ums Leben.
Schweizerin verletzt
Bei den zwei Verletzten handelt es sich um den französischen Piloten des Kleinflugzeuges und eine Schweizerin. Laut den Ärzten erlitt sie mehrere Frakturen und befindet sich zurzeit in kritischem, aber nicht lebensgefährlichen Zustand.
Die italienische Luftfahrtbehörde und die Staatsanwaltschaft von Aosta leiteten eine Untersuchung zum Unfall ein.

