Das ist das Gesicht einer Frau, die ihre Hündin mit vergifteten Würsten in den Garten lockte, bevor sie ihr die Kehle aufschlitzte. Sie hatte es satt, der vor Schmerzen heulenden Hündin, zuzuhören.
Leila H. fütterte ihre amerikanische Bulldogge Luna mit Würstchen, welchen sie Frostschutzmittel beigefügt hatte. Diese Art den Hund zu töten, fand sie im Internet. Sie befürchtete, dass Nachbarn die Polizei rufen würden, weil das Tier wegen der Schmerzen durch das Frostschutzmittel "seltsame Geräusche" machte. Das führte dazu, dass sie die Hündin mit einem Küchenmesser erstach, während diese wehrlos auf dem Boden lag.
Die 28-Jährige plante den Tod ihres Hundes mit ihrem Partner Norbert F. (29), der Luna mit einer Metallstange schlug, bevor sie getötet wurde. Ihre Verbrechen kamen ans Licht, als ein RSPCA-Inspektor am 5. April dieses Jahres in Birkenhead, Merseyside, den toten Körper des Hundes entdeckte, der in einer Gasse abgeladen und von Maden umgeben war.
Die junge Frau sagte am Wirral Magistrates Court aus, dass sie dachte, der Hund würde schnell sterben, weil er vergiftet wurde. Ihr Partner sagte, dass ihm von Ärzten geraten worden sei, einen grossen Hund zu kaufen, um seine psychischen Probleme und seinen Stress zu behandeln.
Laut seinen Aussagen habe er Mühe gehabt, damit umzugehen, als Luna nach der Geburt von 12 Welpen angeblich aggressiv wurde. Er behauptete, er habe Luna mit einer Metallstange geschlagen, nachdem sie ihn angegriffen hatte, was bei ihm zum Ausbruch einer Panikattacke geführt haben soll.
Nach diesem Vorfall, beschloss seine Partnerin, die Hündin zu vergiften. Verteidiger Thomas Hanlon sagte, Leila H. habe die volle Verantwortung für ihr Handeln übernommen. Er sagte, dass das Paar in der Gemeinde nach dem Tod von Luna beschimpft, mit Sprengkörpern beworfen worden sei und gezwungen wurde ihr Zuhause zu verlassen.
Der RSPCA-Inspektor Anthony Joynes sagte, dass das Paar wusste, dass Luna von einem Tierarzt menschlich hätte getötet werden können, aber stattdessen beschloss, ihrem Haustier mehrfach Schmerzen und Leiden zuzufügen. Bezirksrichter Nicholas Sanders sagte, dass der Fall von "unvorstellbarer Grausamkeit" sei und verurteilte das Paar zu zehn Wochen Haft. Ausserdem wurde ihnen verboten, Tiere ein Leben lang zu halten.

