Feuerwehreinsatz bei Dämmerung: Überkochender Kessel mit Glycerin führt zu Rauchentwicklung in Produktionsbetrieb. (Bildquelle: Kantonspolizei St.Gallen)
Am Dienstagnachmittag, 2. Juni 2026, hat eine chemische Reaktion mit Glycerin in einem Produktionsbetrieb an der Kirchbergerstrasse einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Verletzt wurde niemand, an den Maschinen entstand jedoch hoher Sachschaden.
Kurz nach 14 Uhr stellten Mitarbeitende eines Produktionsbetriebs bei einem automatisierten Kessel mit Glycerin fest, dass dieser überkocht. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde die örtliche Feuerwehr alarmiert. Durch die heissen Rauchwolken sind diverse Kunststoffelemente geschmolzen.
Das Gebäude wurde evakuiert und durch die Feuerwehr während mehreren Stunden gelüftet. Einzelne Mitarbeitende klagten über Atembeschwerden, mussten jedoch keine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Eine Gefährdung bestand zu keinem Zeitpunkt. An den Maschinen der Firma enstand hoher Sachschaden, welcher aktuell jedoch noch nicht beziffert werden kann.
Die Ursache für die chemische Reaktion wird durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen ermittelt.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo SG

