Auf der Schürbergstrasse zwischen Gränichen und Seon führte die Kantonspolizei gestern eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Zwei Autofahrer waren so schnell, dass sie den Führerausweis auf der Stelle abgeben mussten.
Mit einem Radargerät führte die Kantonspolizei Aargau am
Dienstagnachmittag, 16. Oktober 2018, auf der
Schürbergstrasse ausserhalb von Gränichen eine
Geschwindigkeitskontrolle durch. Es handelt sich dabei um
eine recht schmale Nebenstrasse ohne Mittelstreifen. Seit
einigen Wochen gilt dort eine reduzierte
Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h.
Kurz vor 16 Uhr erfasste das Radargerät ein Auto, das mit
109 km/h in Richtung Gränichen fuhr. Der Polizist, der das
Gerät bediente, meldete das Messergebnis über Funk. Die
Kantonspolizei konnte den 55-jährigen Lenker in der Folge
ermitteln und kontaktieren. Sie nahm ihm den
Führerausweis auf der Stelle ab. Gleich erging es einem 43-
jährigen Automobilisten, der wenig später mit 102 km/h
gemessen wurde.
Während der rund dreistündigen Kontrolle passierten
insgesamt 337 Fahrzeuge die Messstelle. Von ihnen waren
112 zu schnell unterwegs. 100 Lenker werden wegen
Geschwindigkeitsüberschreitungen bis 20 km/h eine
Ordnungsbusse erhalten. Die übrigen 12 – darunter die
beiden schnellsten – werden an die Staatsanwaltschaft
verzeigt.


