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Schwyz

Grossaufgebot in Brunnen SZ – Auto stürzt bei Verkehrsunfall in den Vierwaldstättersee

Auto stürzt bei Verkehrsunfall in den Vierwaldstättersee
Auto stürzt bei Verkehrsunfall in den Vierwaldstättersee (Bildquelle: Kapo SZ)

Am Sonntagmittag, 24. Juli 2022, ist es auf der Axenstrasse in Brunnen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Personenwagen kollidierte beim Wolfsprung mit der rechtsseitigen Felswand, schleuderte über die Gegenfahrbahn und durchbrach ein Geländer. Danach stürzte das Auto rund 45 Meter in die Tiefe und versank im Vierwaldstättersee. Die Suche nach dem Fahrzeug und Personen blieb bisher ohne Erfolg. Der Unfall löste ein Grossaufgebot an Einsatzkräften aus.

Um 12 Uhr fuhr ein Personenwagen von Süden kommend Richtung Brunnen, als das Fahrzeug aus bisher unbekannten Gründen beim Wolfsprung mit der rechtsseitigen Felswand kollidierte. Anschliessend schleuderte das Auto über die Gegenfahrbahn und durchschlug ein Geländer. In der Folge stürzte das Fahrzeug rund 45 Meter in die Tiefe und versank im Vierwaldstättersee.

Auto stürzt bei Verkehrsunfall in den Vierwaldstättersee
Auto stürzt bei Verkehrsunfall in den Vierwaldstättersee (Bildquelle: Kapo SZ)

Ein zu diesem Zeitpunkt auf der Gegenfahrbahn herannahender Personenwagen wurde von einem losen Rad des Unfallfahrzeuges getroffen und beschädigt. Die Beifahrerin im Auto erlitt dabei leichte Verletzungen und musste vor Ort medizinisch behandelt werden.

Die Seepolizei der Kantonspolizei Schwyz konnte das Unfallfahrzeug im bis zu 180 m tiefen Vierwaldstättersee bislang nicht orten. Der Unfall führte zu einem Grossaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehr Ingenbohl mit dem Seerettungsdienst, des Rettungsdienstes Schwyz, der Rettungsflugwacht und der Kantonspolizei Schwyz. Für die Instandstellung des beschädigten Geländers stand der Unterhaltsdienst vom Amt für Betrieb Nationalstrassen im Einsatz.

Aufgrund des Unfalles wurde der Verkehr auf der Axenstrasse im Bereich der Unfallstelle zeitweise einspurig geführt oder musste für die Tatbestandsaufnahme ganz gesperrt werden. Deshalb bildete sich beidseitig der Unfallstelle während längere Zeit ein Rückstau.

Quelle: Kapo SZ