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Halskettendiebe treiben im Kanton Freiburg ihr Unwesen

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Der Kanton Freiburg hat in den letzten Monaten eine Zunahme dieses Phänomens von sogenanntem "Talmischmuck" verzeichnet, vor allem seit April 2014. Drei Fälle haben sich kürzlich in Bulle, Düdingen und Châtel-Saint-Denis zugetragen. Die Täterschaft, zwischen 30 und 50 Jahr alt, sind meistens in...

Der Kanton Freiburg hat in den letzten Monaten eine Zunahme dieses Phänomens von sogenanntem "Talmischmuck" verzeichnet, vor allem seit April 2014. Drei Fälle haben sich kürzlich in Bulle, Düdingen und Châtel-Saint-Denis zugetragen. Die Täterschaft, zwischen 30 und 50 Jahr alt, sind meistens in kleinen Gruppen (oft 2 Paare, vereinzelt in Begleitung von Kindern) in städtischen Gegenenden oder nahe der Autobahn gelegenen Orten tätig und ihre Opfer sind vorwiegend ältere Leute, mehrheitlich Frauen.

Die Übeltäter halten ihr Fahrzeug am Strassenrand an (meist ältere Modelle der Marken Mercedes oder BMW) um eine Auskunft zu erlangen, z.B. wo sich das Spital befindet, oder täuschen eine Panne vor. Als Zeichen des Danks umarmt einer der Täter die Person und nützt die Gelegenheit, sie ihrer Halskette zu entledigen und gegen wertlosen Ramsch zu ersetzen.

Die Polizei bittet alle Personen, die Opfer einer solchen Straftat geworden sind oder wo es beim Versuch blieb, sich mit ihr in Verbindung zu setzen.

Ratschläge:
• Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die am Strassenrand um eine Auskunft bitten.
• Bewahren Sie Distanz und verweigern Sie Körperkontakt.
• Schützen Sie die Spuren auf dem wertlosen Schmuck und übergeben Sie diesen der Polizei.
• Sollten Sie Opfer eines Diebstahls oder Diebstahlversuchs werden, rufen Sie unverzüglich die Nr. 117 an oder begeben Sie sich auf einen Polizeiposten.









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