Grosser Schlag gegen den Drogenmarkt im Hamburger Hafen: Zöllner haben bei drei Aktion insgesamt 3,8 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Die Drogen haben einen Verkaufswert von 800 Millionen Euro.
Dem Hamburger Zoll ist ein Rekordfund von 3,8 Tonnen Kokain gelungen. Die Drogen aus Südamerika haben Behörden-Informationen zufolge einen Strassenverkaufswert von rund 800 Millionen Euro. Noch im Laufe des heutigen Donnerstags soll das Rauschgift an einem geheimen Ort verbrannt werden, erklärte ein Sprecher der Generalzolldirektion Hamburg.
Das Kokain war im Hamburger Hafen bei drei Aktionen im Frühjahr 2017 beschlagnahmt worden. Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, sprach vom "grössten Aufgriff, den wir in Deutschland je gehabt haben". Es sei ein gewaltiger Schlag gegen den Drogenmarkt.
In mit Futtermitteln beziehungsweise Holzkohle versehenen Containern wurde das Koks versteckt. Es stammt aus Paraguay und Uruguay und sollte über Deutschland nach Belgien überführt werden. Das Kokain hat einen Reinheitsgehalt von 85 bis 90 Prozent.
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