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Hergiswil: 89 Personen nach Brandausbruch von Dampfschiff evakuiert

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Am Samstagnachmittag, ca. 12.05 Uhr, brach auf dem Dampfschiff "Uri" im Generatorraum ein Feuer aus. Der Besatzung gelang es danach, trotz des Zwischenfalls sicher zur Anlagestelle Hergiswil zu gelangen. Alle 89 Personen einer kulinarischen Themenfahrt und die Besatzungsmitglieder konnten...

Am Samstagnachmittag, ca. 12.05 Uhr, brach auf dem Dampfschiff "Uri" im Generatorraum ein Feuer aus. Der Besatzung gelang es danach, trotz des Zwischenfalls sicher zur Anlagestelle Hergiswil zu gelangen. Alle 89 Personen einer kulinarischen Themenfahrt und die Besatzungsmitglieder konnten unverletzt ab dem Schiff evakuiert werden.

Das Dampfschiff "Uri" verkehrte mit einer kulinarischen Themenfahrt auf dem Vierwaldstättersee. Nachdem es sich im Bereich Kastanienbaum befand, kam es plötzlich zu einem Stromausfall. Als die Maschinisten dem Grund der Panne nachgingen, entdeckten sie im Generatorraum einen Elektrobrand am Hilfsmotor. Unverzüglich versuchten sie die Flammen mittels Feuerlö- schern zu bekämpfen. Gleichzeitig steuerte der Kapitän die Schiffstation Hergiswil an. Die Passagiere wurden dabei von den Besatzungsmitgliedern betreut und es brach keine Panik aus.

Nachdem das Schiff vertäut war, konnten alle Passagiere und Besatzungsmitglieder sicher evakuiert werden. Sie wurden anschliessend medizinisch betreut und von den anwesenden Ambulanzteams untersucht. Glücklicherweise zog sich niemand Verletzungen irgendwelcher Art zu. Nach einer kurzen Wartezeit wurden sie mit einem Bus wieder an ihren Ausgangspunkt nach Luzern transportiert.

Brandursache unklar

Gegen 14.15 Uhr konnte der Brand durch die anwesenden Feuerwehren unter Kontrolle gebracht werden. Bezüglich Sachschaden am Dampfschiff können noch keine konkreten Angaben gemacht werden. Auch gibt es zurzeit noch keine Hinweise darauf, was zum Elektrobrand geführt hatte. Der Grund wird nun durch die Kantonspolizei NW und die Staatsanwaltschaft NW untersucht. Ebenfalls wurde die SUST (Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle) beigezogen.

Im Einsatz standen ca. 150 Personen der Feuerwehren Hergiswil, Stansstad und der Stützpunktfeuerwehr Stans. Zudem waren drei Ambulanzteams der Spitäler Stans, Luzern und Altdorf vor Ort.

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