Eine 40-jährige Frau und ein 45-jähriger Mann sind am Samstagabend, 22. August 2026, auf der Hulftegg vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Beide sollen das Auto abwechselnd in fahrunfähigem Zustand gelenkt haben. Bei der Festnahme des Mannes setzte die Polizei ein Destabilisierungsgerät ein.
Kurz nach 17:00 Uhr meldeten Drittpersonen der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Auto, das gefährlich überhole und andere Fahrzeuge ausbremse. Kurz darauf missachtete das Auto das Haltezeichen einer Polizeipatrouille und flüchtete in Richtung Tösstal.
Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung durch die Kantonspolizei St.Gallen und die Kantonspolizei Zürich konnte das parkierte Auto kurze Zeit später angetroffen werden. Die beiden Fahrzeuginsassen, eine 40-jährige Frau und ein 45-jähriger Mann, befanden sich ausserhalb des Autos.
Beide werden verdächtigt, das Fahrzeug abwechselnd in fahrunfähigem Zustand gefahren zu haben. Der Mann zudem trotz Führerausweisentzug.
Während die Frau den Anweisungen der Polizei Folge leistete, widersetzte sich der Mann den Anweisungen und ging bedrohlich auf den Polizisten und die Polizistin zu. Daraufhin wurde das Destabilisierungsgerät eingesetzt. Trotz des Einsatzes leistete der 45-Jährige bei der Festnahme weiterhin Widerstand.
Der Mann wurde leicht verletzt und anschliessend medizinisch versorgt. Auch im Spital verhielt er sich weiterhin unkooperativ. Er und die Frau wurden festgenommen. Das Auto wurde sichergestellt.
Im Einsatz standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen, eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich, ein Rettungswagen und ein Amtsarzt.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo SG

