Glücksspiele begeistern Menschen schon seit vielen Jahrhunderten, oft sind diese jedoch nicht legal - auf illegale Casinos sollte man deshalb achten.
In vielen Filmen geht es um Glücksspiele, die in einem Hinterzimmer veranstaltet werden, die aber natürlich illegal sind. Allerdings handelt es sich bei solchen Filmszenen nicht um eine reine Fiktion.
Ganz im Gegenteil, auch in der Schweiz stellt die Polizei immer wieder fest, dass illegale Glücksspiele für hohe Umsätze sorgen, zudem steckt hinter solchen Angeboten oft das organisierte Verbrechen.
Für Menschen, die in den Sog solcher Glücksspiele geraten, ist das Risiko also sehr hoch, einen Verlust zu erleiden. Aus diesem Grund sollte man lieber in einem Online Casino mit der entsprechenden Lizenz seine Einsätze platzieren, sodass man vor Betrug geschützt ist.
Natürlich sollte das Bild nicht zu dramatisch dargestellt werden. Schlagzeilen wie "Die Schweiz zockt schwarz!" sind sicher ein wenig übertrieben, schliesslich handelt es sich um einen sehr komplexen Bereich mit ganz unterschiedlichen Teilnehmern.
Natürlich gibt es in der Schweiz illegale Glücksspiele, die in Hinterzimmern von Bars oder Restaurants veranstaltet werden und die dem Bild aus Filmen entsprechen.
Darüber hinaus gelten jedoch auch viele Einsätze in Casinos im Internet, die im Ausland registriert sind, offiziell als illegal, genau wie Einsätze bei Sportwetten, wenn deren Betreiber nicht über die für den Betrieb in der Schweiz nötigen Lizenzen verfügen.
Trotzdem hat die Polizei in der Schweiz durchaus Grund zur Sorge. Im Jahr 2014 gab es zum Beispiel eine Schätzung, nach der in der gesamten Schweiz pro Jahr rund 150 Millionen Franken mit illegalen Glücksspielen verdient werden.
Dieser Ertrag bleibt nach der Ausschüttung der Gewinne übrig, die gesamten Einsätze liegen also noch einmal deutlich höher. Dazu kommen noch einmal rund 100 Millionen Franken, die damals in Online-Casinos und bei Sportwetten im Internet umgesetzt wurden.
Allerdings handelt es sich bei solchen Zahlen natürlich um grobe Schätzungen, schliesslich ist es kaum möglich, das tatsächliche Ausmass des Problems anhand von detaillierten Statistiken zu beziffern.
Bei den Strafverfahren wegen illegalen Glücksspiels hat es in den vergangenen Jahren einen leichten Anstieg gegeben, der jedoch nicht dramatisch ist. Wurden im Jahr 2010 erst rund 60 Strafverfahren in der Schweiz eingeleitet, lag die Zahl im Jahr 2014 schon fast doppelt so hoch.
Während das zwar prozentual eine deutliche Steigerung ist, zeigt die absolute Zahl doch, dass es sich eher um ein weniger schwerwiegendes Problem handelt. Allerdings kommmen im Zusammenhang mit illegalem Glücksspiel oft auch noch andere Straftaten ans Licht.
Daran kann man sehen, dass das organisierte Verbrechen in diesem Bereich sehr aktiv ist und illegale Glücksspiele als zusätzliche Einkommensquelle nutzt. Bei der Gestaltung der Glücksspiele, die illegal veranstaltet werden, hat sich in den letzten Jahren das Bild ein wenig gewandelt. Vor einigen Jahren ging es bei illegalem Glücksspiel in erster Linie um Pokerturniere mit hohen Einsätzen, die illegal in Hinterzimmern veranstaltet wurden.
Mittlerweile hat dieses Problem jedoch an Bedeutung abgenommen, stattdessen werden immer wieder Computer beschlagnahmt, über die Glücksspiele abgewickelt werden, die zwar in anderen Ländern legal, in der Schweiz jedoch verboten sind. Das zeigt bereits, wie sehr sich der Markt für Glücksspiele allgemein mittlerweile gewandelt hat.
An Kriminellen ist diese Wandlung natürlich nicht spurlos vorbei gegangen – auch Verbrecherbanden setzen darauf, über das Internet mehr Geld zu verdienen.

