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Illegale Raubgrabungen auf archäologischen Fundstätten in Liechtenstein

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Das archäologische Kulturgut Liechtensteins ist in Gefahr. Erneut sind auf bedeutenden Fundstellen Liechtensteins Spuren illegaler Raubgrabungen entdeckt worden. Die Landespolizei wird die gefährdeten Plätze in Zusammenarbeit mit der Archäologie Liechtenstein vermehrt kontrollieren. Sie bittet die...

Ausgerüstet mit Metallsuchgeräten, Schaufeln, Hacken, Kratzern und diversen Kleingeräten begeben sich die Schatzgräber auf den archäologischen Raubzug. Sie verstossen in Lichtenstein gegen gesetzliche Bestimmungen, sobald sie mit dem Graben nach archäologischen Objekten beginnen, solche an sich nehmen und diese unter Umständen sogar ausser Landes schaffen.

Meistens werden illegale Ausgrabungen auf markanten Hügelkuppen, an Waldrändern und in Waldgebieten vorgenommen. Sehr oft handelt es sich dabei um bereits bekannte archäologische Fundplätze oder um deren Umgebung. Da die Überwachung dieser Gebiete nur schwer möglich ist, kontrolliert die Landespolizei besonders gefährdete Fundstellen in nächster Zeit regelmässig.

Die Bevölkerung wird um Unterstützung gebeten. Helfen Sie mit, das Zerstören und Ausplündern von sichtbaren oder noch in der Erde verborgenen archäologischen Denkmälern zu verhindern. Melden Sie alle Beobachtungen, die auf illegale Grabungstätigkeit schliessen lassen, umgehend der Landespolizei (Tel. +423 236 71 11) oder der Archäologie Liechtenstein (Tel. +423 236 75 31).

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