Nach der Bergung des toten Julen (†2) im spanischen Totalán wurde die Leiche in das rechtsmedizinische Institut nach Málaga gebracht. Dort soll die Todesursache und der Zeitpunkt ermittelt werden. Mittlerweile gibt es bereits erste Vermutungen.
Seit der zweijährige Julen am 13. Januar in einen illegalen Brunnenschacht gefallen war, versuchten die Einsatzkräfte den Jungen aus dem Erdloch zu befreien. Die Rettung gestaltete sich kompliziert. In der Nacht auf Samstag konnte der Kleine schliesslich nur noch tot geborgen werden (wir berichteten).
Daraufhin wurde die Leiche ins rechtsmedizinische Institut nach Málaga gebracht, wo eine Obduktion Klarheit über die Todesursache und den Zeitpunkt bringen soll. Erste Vermutungen legen nahe, dass Julen bereits durch den Sturz in den 71 Meter tiefen Schacht gestorben ist. Die Polizei hat weitere Ermittlungen aufgenommen.
Im Verlauf der Woche eröffnete die Staatsanwaltschaft bereits eine Untersuchung gegen den Besitzer des Grundstücks, auf dem sich der illegale Brunnenschacht befindet.

