Das Tier prallte gegen einen Kleintransporter. Der Kadaver wurde nahe der Unfallstelle gefunden.
Am Montag gegen 02.20 Uhr wechselte im Gemeindegebiet von Feistritz/Gail, Bezirk Villach, plötzlich und für einen 22-jährigen Zeitungszusteller aus Klagenfurt unvermutet, ein Bär die Fahrbahn der Vorderberger Strasse. Der Zeitungszusteller konnten seinen Kleintransporter nicht mehr rechtzeitig bremsen und stiess gegen den Bären, der in weiterer Folge davonlief.
Gegen 09.45 Uhr fand die Strassenmeisterei Hermagor 30 Meter vom Unfallort entfernt den in das Unglück verwickelten Bären. Er war tot.
Am Pkw entstand erheblicher Sachschaden. Der Lenker blieb unverletzt.
"Der Bär dürfte auf einem Maisfeld nach Nahrung gesucht haben. Dass ein erfahrenes Tier dann auf einer kaum befahrenen Strasse von einem Auto erwischt wird, ist unglaubliches Pech", erklärte Wildbiologe Thomas Huber, der den Kadaver untersuchte, gegenüber dem "Kurier".
Die Obduktion des Bären hat ergeben, dass er an einem schweren Trauma verendet ist, erlitten durch den Unfall. Vor seinem Tod frass er Beeren, Kräuter und Mäuse. Er soll präpariert und ausgestellt werden, berichtet "ORF".

