Am kommenden Montag findet der diesjährige Nationale Tag des Einbruchschutzes statt. Auch wenn die Zahl der Delikte in den letzten Jahren allgemein rückläufig ist, werden gerade in der dunklen Jahreszeit wieder vermehrt Einbrüche verzeichnet. Die Kantonspolizei Bern gibt deshalb im Rahmen verschiedener Aktionen im ganzen Kanton Tipps zum Schutz vor Einbrechern - denn jeder Einbruch ist einer zu viel.
Am Montag, 28. Oktober 2019, findet der diesjährige Nationale Tag des
Einbruchschutzes statt. Anlässlich des Aktionstages ist die Kantonspolizei Bern
tagsüber an über 30 Standorten im ganzen Kanton präsent, gibt Präventions- und
Verhaltenstipps und macht auf mögliche Massnahmen zum Schutz vor Einbrechern
aufmerksam.
Die Zahl der Einbruchdiebstähle im Kanton Bern ist in den vergangenen Jahren
erfreulicherweise zurückgegangen. Im Jahr 2018 wurde erneut ein Tiefststand der im
Kanton Bern polizeilich registrierten Einbruchsdelikte verzeichnet. Dennoch machen
Straftaten gegen das Vermögen allgemein und insbesondere Einbruchdiebstähle im
Speziellen nach wie vor den weitaus grössten aller Straftaten gemäss Strafgesetzbuch
aus. So kommt es auch heute noch insbesondere im Winterhalbjahr im ganzen Kanton
zu Einbrüchen.
Anwesenheit signalisieren
Einbrecher suchen normalerweise nicht den Kontakt zu Bewohnern und schlagen
deshalb vor allem dann zu, wenn sie unerkannt bleiben können. Deshalb werden
Einbrüche im Winterhalbjahr vermehrt auch zur Dämmerungszeit verübt, da für die
Täterschaft zu dieser Zeit einfacher festzustellen ist, ob jemand zu Hause ist. Bereits
mit einfachen organisatorischen oder baulich-technischen Massnahmen wie zum
Beispiel an Zeitschaltuhren gekoppelte Lichtquellen lässt sich zur Dämmerungszeit
Anwesenheit signalisieren.
Zudem hilft auch eine aktive Nachbarschaft, Einbrüche zu
verhindern. Ganz nach dem Motto "Gemeinsam gegen Einbrüche" rät die
Kantonspolizei Bern deshalb, mit den Nachbarn frühzeitig über das Thema Sicherheit
und Schutz vor Einbrüchen zu sprechen und diese beispielsweise darum zu bitten,
während längerer Abwesenheit die Wohnung oder das Haus im Auge zu behalten. Und
bei verdächtigen Feststellungen gilt es nicht zu zögern, sondern umgehend via die
Notrufnummern 117 oder 112 die Polizei zu verständigen.
Gezielte Kontrollen der Polizei
Aus Sicht der Kantonspolizei Bern ist jeder Einbruch einer zu viel, da jeder
Einbruchdiebstahl ein starker Eingriff in die Privatsphäre der Betroffenen ist und
insbesondere auch das subjektive Sicherheitsgefühl beeinträchtigt. Deshalb stehen
im Kampf gegen Einbruchdiebstahl neben präventiven auch repressive Massnahmen,
wie beispielsweise gezielte Kontrollen, im Fokus der ständigen Polizeiarbeit. Ziel ist
es, die Täterschaft von Einbruchdiebstählen anhalten und zukünftige Delikte
verhindern zu können.
Weitere Informationen zum Thema Einbruchschutz, Sicherheitstipps für
Wohnungsmieter und Hausbesitzer sowie einen Sicherheitscheck sind unter
www.einbruch.police.be.ch verfügbar.


