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Neuer Tiefststand bei den Verkehrstoten im Kanton Bern

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Die Zahl der im Jahr 2014 auf den Berner Strassen tödlich verletzten Personen hat mit 23 Opfern einen neuen Tiefststand erreicht. Damit setzt sich die abnehmende Tendenz fort.

Auf den Berner Strassen verloren im Jahr 2014 insgesamt 23 Personen ihr Leben, dies sind sieben weniger als im Vorjahr. Dieser Rekordtiefststand bestätigt die seit einigen Jahren rückläufige Tendenz der Verkehrstoten. Betrachtet man die letzten fünf Jahre, so bewegen sich die Zahlen um mehr als 47 Prozent unter dem kantonalen Durchschnitt.

Bei zehn Opfern handelt es sich um Fahrer oder Mitfahrer von Autos (-2). Drei Fussgänger wurden tödlich verletzt (+3), zwei davon befanden sich auf einem Fussgängerstreifen. Neun Lenker oder Mitfahrer von Zweirädern (-2) verstarben infolge eines Verkehrsunfalles. Mit sechs Opfern (-2) bleiben Motorradfahrer proportional stärker betroffen als andere Verkehrsteilnehmer.
Die Ursachenanalyse dieser tödlichen Unfälle lässt keine Tendenz erkennen. Demgegenüber lässt sich hervorheben, dass keiner der Hauptunfallverursache unter Alkoholeinfluss stand.

Erneuter Rückgang der Anzahl Verkehrsunfälle


Im Jahr 2014 registrierte die Kantonspolizei Bern 279 Verkehrsunfälle weniger als im Jahr 2013. Mit 5'720 Unfällen wurden seit Einführung der Statistik noch nie so wenig Vorfälle registriert. 3'715 (-149) Unfälle ereigneten sich Innerorts. 1'270 (-105) Unfälle wurden Ausserorts und 735 (-25) auf Autobahnen registriert.

Bei 2'509 Unfällen waren eine oder mehrere verletzte Personen zu beklagen, dies entspricht einem Anstieg von 47 Fällen. Die Zahl der leicht und schwer Verletzten stieg um 13 Personen auf 3'036. Während die Anzahl der leicht Verletzten um 35 Personen auf 2'457 sank, stiegen die Opferzahlen der Schwerverletzten auf 579 an (+49). 1'482 (-64) Personen befanden sich zum Unfallzeitpunkt in einem Auto, 555 (-31) auf einem Velo und 240 (+21)auf einem Motorrad mit mehr als 50cm3. 276 Opfer waren Fussgänger, dies sind acht mehr als im Jahr 2013.
Schleuder- und Selbstunfälle machen mit 36,6 Prozent einen Grossteil der erfassten Unfälle aus. Die Hauptursache der Unfälle ist wie im Jahr 2013 in der Verletzung der Verkehrsregeln zu finden. In 1'220 Fällen wurde das Vortrittsrecht nicht gewährt, 1'021 Unfälle sind auf nicht angepasste Geschwindigkeit zurück zu führen. Auf den Autobahnen gehört das Nichteinhalten des Mindestabstandes nach wie vor zu der häufigsten Unfallursache. Die Anzahl der Unfälle, bei denen die Lenkerin oder der Lenker unter Alkoholeinfluss stand, sank erneut um 9,8 Prozent auf 450.
Prävention und Repression

Die im Jahr 2014 erneut rückläufige Tendenz bestätigt die Kantonspolizei Bern in der gewählten Strategie hinsichtlich des Strassenverkehrs. Auch weiterhin werden die präventiven Aktionen (Plakataktionen, Informationsstände, Kampagnen usw.) von repressiven Massnahmen (Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen usw.) begleitet, um die Einhaltung der Verkehrsregeln zu verbessern.

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