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Glarus

Kanton Glarus – Boosterimpfung auch über die Festtage möglich

Symbolbild
Symbolbild (Bildquelle: Foto: iStock)

Der Regierungsrat ruft die Glarner Bevölkerung nochmals auf, sich so rasch wie möglich zur Auffrischimpung anzumelden. Ab Mitte Januar können in der Kinderpraxis im Kantonsspital auch fünf bis elfjährige Kinder geimpft werden.

Booster-Impfung vier Monate nach zweiter Dosis möglich

Im Kanton Glarus ist die Auffrischimpfung gegen Covid-19 seit Anfang Monat für alle Altersgruppen zugänglich. Ab sofort ist das sogenannte «Boostern» bereits vier statt sechs Monate nach Erhalt der zweiten Impfdosis möglich. Aktuell und auch über die Festtage sind noch Impftermine frei. Der Regierungsrat ruft die Glarner Bevölkerung auf, sich so rasch wie möglich anzumelden. Damit kann ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der Viruszirkulation geleistet und einer weiteren Belastung der Spitäler vorgebeugt werden.

Eine Fokussierung auf die Impfkampagne und insbesondere auf die Booster-Impfungen ist für den Regierungsrat von ausserordentlicher Bedeutung. Aufgrund der sich rasant ausbreitenden neuen Virusvariante Omikron warnen die Bundesbehörden nachdrücklich vor einer weiteren Zuspitzung der Situation im Gesundheitswesen. Zwar ist nach wie vor unklar, ob mit einer Infektion ein ebenso schwerer Krankheitsverlauf einhergehen kann wie bei der Delta-Variante. Immerhin aber vermutet die Forschung, dass Auffrischungsimpfungen vor einem solchen schützen.

Covid-19-Impfung für Kinder am Kantonsspital

Ab der zweiten Januarwoche werden im Kanton Glarus Covid-19-Impfungen für Kinder angeboten. Vorläufig werden die 5- bis 11-Jährigen zentral geimpft, und zwar in der Kinderarztpraxis im Kantonsspital Glarus (KSGL). Eltern, die eine Impfberatung wünschen, kontaktieren direkt ihre gewohnte Kinder- oder Hausarztpraxis. Fällt der Entscheid zugunsten der Impfung aus, wird das Kind an die Kinderarztpraxis des KSGL überwiesen. Eltern von Kindern, die noch nicht ärztlich betreut werden, können sich direkt an die Pädiatrische Praxis des Kantonsspitals wenden.

Quelle: Kanton Glarus