Am Dienstag (15.11.2016) meldete eine Frau der Schaffhauser Polizei, dass sie über die Hotline der Internetseite www.sani24.ch einen Notfall-Sanitär bestellt habe. Als in der Folge zwei Männer - aus Deutschland kommend - erschienen seien, verlangten sie alleine für die Begutachtung ihrer defekten...
Am Dienstagmorgen meldete sich eine Frau aus dem Kanton Schaffhausen telefonisch bei der Einsatzzentrale der Schaffhauser Polizei und gab an, dass sie am vergangenen Wochenende einen Notfall-Sanitär benötigt habe. Deswegen habe sie sich über die Webseite www.sani24.ch an die dort aufgeführte Notfallnummer gewendet.
Tags darauf seien bei ihr zuhause dann auch zwei - ihr dubios erscheinende - Personen vorgefahren. Diese hätten ihre defekte Spülmaschine nur kurz begutachtet und daraufhin angegeben, dass sie diese nicht reparieren könnten. Für die Begutachtung verlangten die zwei Personen eine Pauschale von 500 Franken, was die Meldeerstatterin den Personen verwehrte.
Telefonzentrale in Deutschland
Die "Handwerker" seien weder mit einem Firmenauto vorgefahren, noch hätten sie Firmenkleidung getragen oder Visitenkarten abgegeben. Abklärungen durch die Schaffhauser Polizei ergaben, dass es sich bei der kontaktierten Firma um eine Telefonzentrale mit Sitz in Deutschland handeln dürfte, die fragwürdig kompetente "Handwerker" zu Wucherpreisen vermittelt.
In diesem Zusammenhang weist die Schaffhauser Polizei daraufhin, dass ausländische Handwerker für die Arbeitsaufnahme in der Schweiz eine Bewilligung benötigen. Ansonsten gehen sie illegal einer Erwerbstätigkeit nach und machen sich somit strafbar.

