In den kommenden sommerlichen Wochen werden Mitarbeiter der Kantonspolizei Solothurn wieder vermehrt unterwegs sein, um präventiv auf die Phänomene "Littering", "Gefahren auf Fliessgewässern" (wir berichteten) sowie "Diebstahl" hinzuweisen.
Die kommenden warmen Sommertage und lauen Sommerabende laden wieder vermehrt zum Verweilen an Aare oder Emme ein. Damit steigt auch die Problematik rund um das Thema "Littering" an. Mitarbeiter der Kantonspolizei Solothurn starteten daher am vergangenen Samstag, 2. Juli 2016, wiederum in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umwelt in Solothurn, mit der im letzten Jahr lancierten Aktion "Stopp Littering".
Gezielt werden bei diesen Präventionstouren die diversen bekannten "Hotspots" zu Wasser und zu Land aufgesucht und die anwesenden Personen auf die Problematik hingewiesen. An Ort und Stellen werden, wo es nötig ist, Abfallsäcke abgegeben mit der Botschaft, den eigenen Müll mitzunehmen. Zudem kann die Polizei seit 2010 vor Ort Ordnungsbussen ausstellen. Der entsprechende Bussenkatalog ist unter www.litteringbussen.ch zu finden.
Im Zuge dieser Präventionstouren werden die Mitarbeiter die Gelegenheiten nutzen um gleichzeitig auch auf die "Gefahren von Fliessgewässern" sowie auf die "Bade- sowie Flussregeln" der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) hinweisen. Nebst diesen Informationen wird die entsprechende Broschüre in einer wasserdichten Handyhülle der SLRG kostenlos abgegeben.
Gelegenheit macht Diebe
Es ist eine Tatsache, dass in Badeanstalten oder an Badeplätzen dem Fluss entlang oder am Seeufer Diebstähle begangen werden. Die Kantonspolizei Solothurn mahnt daher zur Vorsicht und besonderer Aufmerksamkeit, denn "Gelegenheit macht Diebe". Mit gleichlautenden Plakaten und Flyern mit entsprechenden Präventionstipps will die Kantonspolizei Solothurn besonders die Besucher der Badeanstalten auf dieses Phänomen hin sensibilisieren.
Quelle: Kapo Solothurn

