Im Jahr 2019 wurden im Kanton Uri insgesamt 911 Delikte gemäss Strafgesetzbuch, Betäubungsmittelgesetz, Ausländergesetzgebung und Bundesnebengesetzgebung erfasst, was gegenüber dem Vorjahr einer Reduktion von 39 Straftaten (-4 Prozent) entspricht.
Gewaltstrafen, Straftaten gegen Leib und Leben
Zur Gewichtung von verschiedenen Gewaltstraftaten wird eine Kategorisierung nach schwerer und minderschwerer Gewalt vorgenommen. Unter die schweren Gewaltstraftaten fallen Tötungsdelikte, schwere Körperverletzungen und Raub. Im vergangenen Jahr ereignete sich im Kanton Uri ein versuchtes Tötungsdelikt. Im Gegensatz zum Vorjahr (4) musste im Jahr 2019 nur eine vorsätzliche schwere Körperverletzung rapportiert werden.
Zur Gewichtung von verschiedenen Gewaltstraftaten wird eine Kategorisierung nach schwerer und minderschwerer Gewalt vorgenommen. Unter die schweren Gewaltstraftaten fallen Tötungsdelikte, schwere Körperverletzungen und Raub. Im vergangenen Jahr ereignete sich im Kanton Uri ein versuchtes Tötungsdelikt. Im Gegensatz zum Vorjahr (4) musste im Jahr 2019 nur eine vorsätzliche schwere Körperverletzung rapportiert werden.
In Bezug auf die minderschwere Gewalt erhöhte sich die Zahl bei den einfachen Körperverletzungen von 17 auf 21 (+24 Prozent). Die im Jahre 2019 verzeichneten Straftaten gegen Leib und Leben nahmen insgesamt um 31 Prozent auf 67 zu (51).
Die Gesamtzahl der verzeichneten Gewaltstraftaten erhöhte sich um 25 Prozent auf 106 Straftaten (85). Erwähnenswert ist, dass sich die Straftaten wegen Drohung und Gewalt gegen Beamte von 9 im Vorjahr auf erfreuliche 2 reduzierten (-78 Prozent). Bei einem dieser Vorfälle wurden vier Polizisten von einem angetrunkenen Fahrzeuglenker mit einer Handfeuerwaffe bedroht.
Straftaten gegen die sexuelle Integrität
Die Zahl der Übergriffe im Bereich der sexuellen Integrität hat leider von 11 auf 26 Delikte zugenommen. Im Weiteren wurden 21 (3) Fälle wegen verbotener Pornografie, 2 Fälle wegen Exhibitionismus, ein Fall wegen Vergewaltigung im Beziehungsumfeld bearbeitet.
Die Zahl der Übergriffe im Bereich der sexuellen Integrität hat leider von 11 auf 26 Delikte zugenommen. Im Weiteren wurden 21 (3) Fälle wegen verbotener Pornografie, 2 Fälle wegen Exhibitionismus, ein Fall wegen Vergewaltigung im Beziehungsumfeld bearbeitet.
Straftaten gegen das Vermögen
Die Delikte gegen das Vermögen sind gesunken. So wurden 387 Straftaten (458) verzeichnet, was einer Abnahme von 16 Prozent bedeutet.
Die Delikte gegen das Vermögen sind gesunken. So wurden 387 Straftaten (458) verzeichnet, was einer Abnahme von 16 Prozent bedeutet.
Die Anzahl Einbruchdiebstähle sind mit 33 vergleichbar mit dem Vorjahr (63) massiv rückläufig. 20 Tatbestände waren die Folge von Einbrüchen in Ein- und Mehrfamilienhäuser, 3 in Verkaufsräume, 2 Baugewerbe sowie 8 in Gewerberäume, Restaurationen, Automaten oder übrige Gebäude.
Bei den restlichen Diebstahlsformen ist erwähnenswert, dass sich die Einschleichdiebstähle mit 12 Delikten um beinahe die Hälfte gegenüber dem Vorjahr reduzierten (23). Die Anzahl der Taschendiebstähle 7 (3) sowie der Trickdiebstähle 3 (2) nahmen leicht zu.
Die Abnahme von Betrugsdelikten um 21 Prozent auf 30 Straftaten darf sicherlich auch auf die präventive Öffentlichkeitsarbeit zurückgeführt werden. Dennoch ist es immer wieder überraschend, wie viele Personen im Internet bei einem Verkauf dem Käufer auf dessen Nachfrage Geld überweisen, damit der Kauf angeblich stattfinden kann.
Straftaten gegen die Freiheit
Die zahlenmässigen Straftaten gegen die Freiheit gingen um 27 Prozent zurück auf 99 Delikte gegenüber 135 des Vorjahres. Dabei wurden 30 Drohungen (20), 11 Nötigungen (11) und 10 Hausfriedensbrüchen ohne Diebstahl (12) registriert.
Die zahlenmässigen Straftaten gegen die Freiheit gingen um 27 Prozent zurück auf 99 Delikte gegenüber 135 des Vorjahres. Dabei wurden 30 Drohungen (20), 11 Nötigungen (11) und 10 Hausfriedensbrüchen ohne Diebstahl (12) registriert.
Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz
Im Jahr 2019 wurden von der Kantonspolizei Uri insgesamt 58 Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz registriert (38). 5 Übertretungen (9) wurden im Ordnungsbussenverfahren geahndet. Der Anstieg der Anzeigen ist damit erklärbar, dass im Jahr 2019 ein grösseres Ermittlungsverfahren durchgeführt werden konnte.
Im Jahr 2019 wurden von der Kantonspolizei Uri insgesamt 58 Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz registriert (38). 5 Übertretungen (9) wurden im Ordnungsbussenverfahren geahndet. Der Anstieg der Anzeigen ist damit erklärbar, dass im Jahr 2019 ein grösseres Ermittlungsverfahren durchgeführt werden konnte.
Polizeiliche Ereignisse
14 Unfälle (ohne Verkehrsunfälle) wurden polizeilich rapportiert. Bei diesen Unfällen verletzten sich 5 Personen tödlich (7). 20 Mal (20) rapportierte die Kantonspolizei Uri aussergewöhnliche Todesfälle, zu denen sie aufgeboten wurde und bei denen die ärztliche Inspektion eine natürliche Todesursache ergab. 6 weitere Todesfälle (4) wurden als Suizid rapportiert. 3 Suizide (2) erfolgten mit Hilfe einer Sterbehilfeorganisation. 8 Personen (5) wurden im vergangenen Jahr als vermisst gemeldet, aufgrund dessen polizeiliche Ermittlungen eingeleitet wurden. Durch die Kriminaltechnik wurden im Weiteren 3 Brände (3) untersucht.
14 Unfälle (ohne Verkehrsunfälle) wurden polizeilich rapportiert. Bei diesen Unfällen verletzten sich 5 Personen tödlich (7). 20 Mal (20) rapportierte die Kantonspolizei Uri aussergewöhnliche Todesfälle, zu denen sie aufgeboten wurde und bei denen die ärztliche Inspektion eine natürliche Todesursache ergab. 6 weitere Todesfälle (4) wurden als Suizid rapportiert. 3 Suizide (2) erfolgten mit Hilfe einer Sterbehilfeorganisation. 8 Personen (5) wurden im vergangenen Jahr als vermisst gemeldet, aufgrund dessen polizeiliche Ermittlungen eingeleitet wurden. Durch die Kriminaltechnik wurden im Weiteren 3 Brände (3) untersucht.
Häusliche Gewalt
Insgesamt 6 Mal (12) musste die Polizei wegen häuslicher Gewalt ausrücken. In 1 Fall (4) blieb es bei einem polizeilichen Interventionsbericht ohne Anzeige. Dabei mussten 22 Straftatbestände (23) wie Tätlichkeit, Drohung, einfache Körperverletzung und Beschimpfung rapportiert werden. Im Jahr 2019 wurden gestützt auf das Polizeigesetz 1 polizeiliche Wegweisungen verfügt (2).
Insgesamt 6 Mal (12) musste die Polizei wegen häuslicher Gewalt ausrücken. In 1 Fall (4) blieb es bei einem polizeilichen Interventionsbericht ohne Anzeige. Dabei mussten 22 Straftatbestände (23) wie Tätlichkeit, Drohung, einfache Körperverletzung und Beschimpfung rapportiert werden. Im Jahr 2019 wurden gestützt auf das Polizeigesetz 1 polizeiliche Wegweisungen verfügt (2).


