Kanton UR - Kein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe mehr
Kanton UR - Kein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe mehr
03.09.2018 | 09:35
Sicherheitsdirektion Uri
(Bildquelle: annca (CC0))
Die Waldbrandgefahr im Kanton Uri hat sich in den vergangenen Tagen etwas entschärft. Aus diesem Grund hat die Sicherheitsdirektion das Feuerverbot im Wald und Waldesnähe aufgehoben. Es ist aber weiterhin grosse Vorsicht im Umgang mit Feuern im Wald und in Waldesnähe geboten.
Die Bevölkerung ist weiterhin zu einem sorgfältigen Umgang mit Feuern im Wald und in Waldesnähe
sowie im Freien aufgefordert. Aufgrund des sehr niederschlagsarmen Sommers sind insbesondere
die Waldböden selbst nach den Niederschlägen nur oberflächlich befeuchtet. Für tiefwurzende
Bäume und für das Grundwasser ist noch keine Entspannung eingetroffen und bereits gefallenes
Laub kann schnell wieder austrocknen. Es besteht deshalb weiterhin die Gefahr, dass aufgrund weggeworfener
Raucherwaren, Funkenflug eines Grillfeuers oder Feuerwerkskörpers Brände entstehen.
Aus diesem Grund sind folgende Verhaltensregeln dringend empfohlen:
- Keine brennenden Raucherwaren und Streichhölzer wegwerfen
- Feste Feuerstellen benutzen
- Bei starkem Wind – vornehmlich vor und während Gewittern – wegen des starken Funkenflugs kein Feuer entfachen
- Feuer nie unbeaufsichtigt lassen
- Feuer vor dem Weggehen immer löschen und sicherstellen, dass Feuer und Glut tatsächlich erloschen sind
Das Feuerverbot war im Kanton Uri am 25. Juli 2018 als absolutes Feuerverbot im Wald und Waldesnähe
erlassen worden. Aufgrund der sich verschärfenden Situation musste es am 31. Juli 2018 in ein
allgemeines Feuerverbot im Freien verschärft werden. Am 14. August 2018 wurde es wiederum leicht
gelockert und kann nun 20 Tage später definitiv aufgehoben werden. Das Verbot stiess bei der Bevölkerung
auf grosses Verständnis. Die Regeln wurden weitgehend eingehalten und es gab erfreulicherweise
keine grösseren Brände.
Die Gemeinden und Feuerwehren haben mit verschiedenen Aktivitäten zu dieser positiven Akzeptanz
beigetragen. Die Forstbehörden, das Feuerwehrinspektorat und die Kantonspolizei danken der Bevölkerung
für das entgegengebrachte Verständnis für diese ausserordentliche Situation.


