Header Logo

Polizei

ticker

Aargau
Appenzell-Innerrhoden
Appenzell-Ausserrhoden
Basel-Landschaft
Basel-Stadt
Bern
Fribourg
Genf
Glarus
Graubünden
Jura
Luzern
Neuenburg
Nidwalden
Obwalden
Schaffhausen
Schwyz
Solothurn
St.Gallen
Thurgau
Tessin
Uri
Waadt
Wallis
Zug
Zürich
Fürstentum Liechtenstein
Teckentrup Banner
Canton Icon

Kanton Uri – Registrierung von Katzen mit Mikrochip geplant

Redaktion Polizeiticker Schweiz

Nächster ❯

Kanton Uri – Registrierung von Katzen mit Mikrochip geplant
Symbolbild (Bildquelle: MabelAmber)

Im Kanton Uri sollen künftig alle Katzen mit einem Mikrochip gekennzeichnet und in einer Datenbank registriert werden. Die Kosten müssten die Katzenhalterinnen und Katzenhalter selbst tragen.

Gesetz über die Registrierung von Katzen (Katzenregistrierungsgesetz)

Der Landrat hat im Juni 2025 die Motion zur Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die Registrierungs- und Kastrationspflicht für Katzen im Kanton Uri von Landrat Kevin Arnold, Schattdorf, teilweise überwiesen.
Der Regierungsrat wurde damit beauftragt, eine Regelung für eine obligatorische Kennzeichnung und Registrierung von Katzen vorzulegen, um die unkontrollierte Vermehrung und deren negative Folgen zu reduzieren.
Der Regierungsrat hat dazu ein Katzenregistrierungsgesetz entworfen und die Volkswirtschaftsdirektion beauftragt, ein Vernehmlassungsverfahren zu eröffnen.

Mikrochip und Registrierung für alle Katzen vorgesehen

Die Vorlage sieht vor, dass alle Katzen mit Mikrochip gekennzeichnet und in einer Datenbank registriert werden. Die Kennzeichnung erfolgt durch Tierärztinnen und Tierärzte.
Die Kosten tragen die Halterinnen und Halter.
Änderungen wie ein Besitzerwechsel oder der Tod der Katze müssen ebenfalls erfasst werden.
Die Kennzeichnung mit einem Mikrochip ermöglicht es, einfach und rasch zu entscheiden, ob eine Katze rechtlich jemandem gehört.
Der Zugriff auf die Informationen zur Halterin und zum Halter einer Katze beschränkt sich dabei auf die von der Kantonstierärztin oder dem Kantonstierarzt berechtigten Institutionen und Personen.
Es soll die bereits für Katzen und weitere Heimtiere bestehende Datenbank Anis genutzt werden. Darüber hinaus setzt die Vorlage bewusst auf einen einfachen Vollzug.

Vernehmlassung bis Ende Januar 2027

Die Vernehmlassungsunterlagen sind unter www.ur.ch/vernehmlassungen aufgeschaltet. Die Vernehmlassung dauert bis am 31. Januar 2027.
Quelle der Polizeinachricht: Kanton Uri

Kategorien:

Uri
Tiere

Nächster ❯

uri