Im Rahmen von zwei gezielten Schwerpunktaktionen zur Bekämpfung von Vermögensdelikten hat die Kantonspolizei Zürich seit Ende Oktober 190 Personen festgenommen.Einbruchdiebstähle werden gehäuft in der kälteren Jahreszeit verübt. Die höchsten Deliktzahlen verzeichnen die Polizeistatistiken dabei von...
Im Rahmen von zwei gezielten Schwerpunktaktionen zur Bekämpfung von Vermögensdelikten hat die Kantonspolizei Zürich seit Ende Oktober 190 Personen festgenommen.
Einbruchdiebstähle werden gehäuft in der kälteren Jahreszeit verübt. Die höchsten Deliktzahlen verzeichnen die Polizeistatistiken dabei von der Vorweihnachtszeit bis Neujahr. Jeder Einbruch ist für die Betroffenen traumatisch, jeder Einbruch ist einer zu viel. Darum führen alle Zürcher Polizeien zusammen mit den Korps in der Ost- und der Zentralschweiz sowie in Graubünden und im Tessin schon seit einigen Jahren die Präventionskampagne "Verdacht – Ruf an!" durch. Diese hält die Bevölkerung dazu an, verdächtige Vorgänge den Polizeistellen zu melden. Diese gemeinsame Aktion ist erfolgreich.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr sagt: "Seit 2004 ist die Zahl der Einbruchdiebstähle im Kanton Zürich konstant rückläufig. Seit 2012, also seit die Kantonspolizei in mehreren Teilschritten den Korpsbestand aufstocken konnte, sind sie massiv zurückgegangen. In früheren Jahren wurden im Kanton Zürich in dieser Jahreszeit gegen 100 Einbrüche pro Tag verübt; heute sind es noch 30."
Alle Jahre wieder
Auch dieses Jahr hat die Kantonspolizei im Rahmen ihrer Schwerpunktaktion auf der Strasse, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an weiteren neuralgischen Punkten einen hohen Kontrolldruck aufbauen können. Seit dem Start am 27. Oktober konnten 72 Personen im Zusammenhang mit verübten Einbruchsdelikten festgenommen werden. Dabei wurden Einbruchwerkzeuge, Fahrzeuge und Vermögenswerte sichergestellt und die festgenommenen Personen der Strafuntersuchung zugeführt. Gleichzeitig mit der Strafuntersuchung erfolgt in der Regel auch eine ausländerrechtliche Massnahme.
Auffällig ist, dass die Täterinnen und Täter sowohl bezüglich ihres Alters wie ihrer Herkunft eine grosse Vielfalt aufweisen. Die Festgenommenen waren zwischen 12 und 70 Jahre alt. Sie stammten zur Hauptsache aus Rumänien und der Schweiz, aber auch aus insgesamt 21 weiteren Staaten. Die meisten Tatpersonen sind international tätig, zum Teil finden sich darunter richtiggehende Profikriminelle mit bandenmässigen Organisationsstrukturen. Da sie ihre Einbruchorte schnell wechseln und bezüglich Tatzeit keine klaren Muster mehr erkennbar sind, ist ein hoher Kontrolldruck – verbunden mit einem entsprechenden personellen Aufwand – erforderlich. Major Franz Bättig, Chef Regionalpolizei der Kantonspolizei Zürich, sagt: "Erst mit einem hohen Kontrolldruck erzielen wir die gewünschte präventive Wirkung: die Fernhaltung der Täterinnen und Täter vom Zürcher Kantonsgebiet."
Abgesehen von Einbruchdiebstählen verzeichnen die Statistiken bei den Trick- und Taschendiebstählen, die ihren absoluten Höhepunkt eigentlich in den Sommermonaten haben, in der Weihnachtszeit ein Zwischenhoch. Mit der Schwerpunktaktion "X-MAS plus" ist die Kantonspolizei dieser Entwicklung seit November entgegengetreten; mit gezielten Massnahmen und in der Verhaltenserkennung besonders geschulten Polizeikräften. Das Resultat ist auch hier eindrücklich: Bislang gelangen damit 118 Festnahmen von Täterinnen und Tätern.
Einbruchdiebstähle werden gehäuft in der kälteren Jahreszeit verübt. Die höchsten Deliktzahlen verzeichnen die Polizeistatistiken dabei von der Vorweihnachtszeit bis Neujahr. Jeder Einbruch ist für die Betroffenen traumatisch, jeder Einbruch ist einer zu viel. Darum führen alle Zürcher Polizeien zusammen mit den Korps in der Ost- und der Zentralschweiz sowie in Graubünden und im Tessin schon seit einigen Jahren die Präventionskampagne "Verdacht – Ruf an!" durch. Diese hält die Bevölkerung dazu an, verdächtige Vorgänge den Polizeistellen zu melden. Diese gemeinsame Aktion ist erfolgreich.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr sagt: "Seit 2004 ist die Zahl der Einbruchdiebstähle im Kanton Zürich konstant rückläufig. Seit 2012, also seit die Kantonspolizei in mehreren Teilschritten den Korpsbestand aufstocken konnte, sind sie massiv zurückgegangen. In früheren Jahren wurden im Kanton Zürich in dieser Jahreszeit gegen 100 Einbrüche pro Tag verübt; heute sind es noch 30."
Alle Jahre wieder
Auch dieses Jahr hat die Kantonspolizei im Rahmen ihrer Schwerpunktaktion auf der Strasse, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an weiteren neuralgischen Punkten einen hohen Kontrolldruck aufbauen können. Seit dem Start am 27. Oktober konnten 72 Personen im Zusammenhang mit verübten Einbruchsdelikten festgenommen werden. Dabei wurden Einbruchwerkzeuge, Fahrzeuge und Vermögenswerte sichergestellt und die festgenommenen Personen der Strafuntersuchung zugeführt. Gleichzeitig mit der Strafuntersuchung erfolgt in der Regel auch eine ausländerrechtliche Massnahme.
Auffällig ist, dass die Täterinnen und Täter sowohl bezüglich ihres Alters wie ihrer Herkunft eine grosse Vielfalt aufweisen. Die Festgenommenen waren zwischen 12 und 70 Jahre alt. Sie stammten zur Hauptsache aus Rumänien und der Schweiz, aber auch aus insgesamt 21 weiteren Staaten. Die meisten Tatpersonen sind international tätig, zum Teil finden sich darunter richtiggehende Profikriminelle mit bandenmässigen Organisationsstrukturen. Da sie ihre Einbruchorte schnell wechseln und bezüglich Tatzeit keine klaren Muster mehr erkennbar sind, ist ein hoher Kontrolldruck – verbunden mit einem entsprechenden personellen Aufwand – erforderlich. Major Franz Bättig, Chef Regionalpolizei der Kantonspolizei Zürich, sagt: "Erst mit einem hohen Kontrolldruck erzielen wir die gewünschte präventive Wirkung: die Fernhaltung der Täterinnen und Täter vom Zürcher Kantonsgebiet."
Abgesehen von Einbruchdiebstählen verzeichnen die Statistiken bei den Trick- und Taschendiebstählen, die ihren absoluten Höhepunkt eigentlich in den Sommermonaten haben, in der Weihnachtszeit ein Zwischenhoch. Mit der Schwerpunktaktion "X-MAS plus" ist die Kantonspolizei dieser Entwicklung seit November entgegengetreten; mit gezielten Massnahmen und in der Verhaltenserkennung besonders geschulten Polizeikräften. Das Resultat ist auch hier eindrücklich: Bislang gelangen damit 118 Festnahmen von Täterinnen und Tätern.

