Am Samstag ist es auf der Autobahn A1 bei Koppigen zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Insgesamt drei Personen wurden dabei verletzt und mussten ins Spital gebracht werden. Es kam zu grösseren Verkehrsbehinderungen. Der Unfall wird untersucht.
Bei der regionalen Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern ging am Samstag, 21.
September 2019, kurz vor 16.00 Uhr, die Meldung ein, dass es auf der Autobahn A1
bei Koppigen zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen sei.
Gemäss aktuellen
Erkenntnissen fuhr ein Auto auf dem Überholstreifen in Richtung Zürich, als es aus
noch zu klärenden Gründen auf Höhe der Gemeinde Koppigen ins Schleudern geriet,
mit der Mittelleitplanke kollidierte, sich überschlug und in der Folge zwischen
Pannenstreifen und Normalspur auf dem Dach zu liegen kam.
Die insgesamt drei Insassen wurden allesamt beim Unfall verletzt und mussten mit der
Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Der Normal- und der Pannenstreifen der Autobahn A1 in Richtung Zürich musste für
die Dauer Rettungs-, Unfall- und Bergungsarbeiten während rund zweieinhalb Stunden
gesperrt werden.
Es kam zu grösseren Verkehrsbehinderungen. Wegen zahlreichen
Schaulustigen staute sich der Verkehr auch auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung
Bern. So wurden mehrere Autolenker festgestellt, die im Vorbeifahren mit dem
Mobiltelefon filmten oder fotografierten.
Sie müssen mit einer Anzeige rechnen.
Nebst verschiedenen Diensten der Kantonspolizei Bern, einem Ambulanzteam und
einem Notarztteam stand weiter die Berufsfeuerwehr Bern im Einsatz.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.


