Die Kriminalstatistik 2015 weist für den Kanton Zug wiederum eine stabile Sicherheits- und Kriminalitätslage aus. 6'817 Straftaten registrierte die Zuger Polizei im vergangenen Jahr insgesamt. Dies ist ein Rückgang um 11 Prozent. Die Zahl der Einbrüche nahm um markante 26 Prozent ab. In Zug...
6'817 Straftaten sind 825 weniger als im Vorjahr. Im Bereich Straftaten aus dem Strafgesetzbuch sind es sogar 1'012 Delikte was einem Rückgang von 16 Prozent entspricht. In den Bereichen Straftaten gegen das Vermögen, gegen die Freiheit und gegen die sexuelle Integrität sind die Rückgänge am grössten.
Die Weiterführung der polizeilichen Massnahmen und die konsequenten polizeilichen Kontrolltätigkeiten im ganzen Kanton haben ihre Wirkung nicht verfehlt und sicher zu diesem Rückgang mitbeigetragen. Der stetige Wandel hin zur 24-Stunden-Konsum und Kommunikationsgesellschaft stellte die Polizei bei der Kriminalitätsbekämpfung wiederum vor grosse Aufgaben.
Gute Präsenz und Präventionsarbeit
Pro tausend Einwohner wurden im vergangenen Jahr im dicht besiedelten Kanton Zug 44,8 Straftaten aus dem Strafgesetzbuch registriert. Dank bisher guter Präsenz und Präventionsarbeit der Polizei im öffentlichen Raum liegt Zug damit deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt von 59,2 Straftaten pro tausend Einwohner.
Die Polizistinnen und Polizisten erfuhren bei ihrer Ermittlungsarbeiten eine sehr hohe Akzeptanz und grossen Rückhalt in der Bevölkerung. Die kriminalpolizeiliche Grundbelastung war im ganzen Kanton nach wie vor hoch.
Gleichbleibende Leib-und-Leben-Delikte und höhere Anzahl Delikte im Bereich häusliche Gewalt
Die Delikte gegen Leib und Leben befinden sich wiederum auf einem sehr tiefen Stand. 308 Straftaten wurden registriert, das entspricht einem Plus von 7 Straftaten im Vergleich zum Vorjahr. Erneut konnten die Zuger Strafverfolgungsbehörden über 90 Prozent dieser Delikte aufklären und die Täterschaft zur Rechenschaft ziehen. Die schwere Gewalt hat im vergangenen Jahr aber von 15 auf 20 Straftaten um 33 Prozent zugenommen.
Zugenommen haben die Delikte im Bereich der häusliche Gewalt von 157 auf 194 Delikte um 24 Prozent. 361 Mal also fast täglich und rund 26 Prozent mehr als im Vorjahr, mussten Zuger Polizistinnen und Polizisten wegen Gewalt in den eigenen vier Wänden ausrücken. Dank gezielter Nachbetreuung und Präventionsmassnahmen kam es zu weniger Wiederholungstaten.
Kleine Personengruppe begeht viele Delikte
1'545 Beschuldigte ermittelten die Zuger Polizistinnen und Polizisten 2015, denen 3'371 Beteiligungen an Straftaten zur Last gelegt werden. 52 Prozent der ermittelten Personen waren aus-ländische Staatsangehörige. Den 17 Prozent Kriminaltouristen wurden im Durchschnitt 2,3 Beschuldigungen pro beschuldigte Person zugewiesen.
Bei den beschuldigten abgewiesenen Asylsuchenden liegt diese Quote auf einem höheren Stand als 2014, nämlich bei 6,8 Beschuldigungen. Das bedeutet, diese eher kleine Personengruppe begeht eine Vielzahl an Straftaten.
26 Prozent weniger Einbrüche
2015 wurde deutlich weniger eingebrochen als in den Jahren zuvor. 554 Einbrüche, also rund 1,5 pro Tag, ereigneten sich im Kanton Zug in der Berichtsperiode. Am meisten betroffen waren Mehrfamilienhäuser (293 Mal), Geschäftsräume (50 Mal) und Einfamilienhäuser (66 Mal). Einbrecher wählten für ihre Beutezüge oft Standorte entlang von Ausfallachsen und in der Nähe von Autobahnanschlüssen.
Viele Einbrüche ereigneten sich am helllichten Tag, während die Bewohner bei der Arbeit waren. Die Aufklärungsquote der Einbruchdiebstähle lag bei 7,6 Prozent. Letztes Jahr lag die Quote bei 11,4 Prozent. Vielfach sind es die Spuren, welche die Einbrecher manchmal nach Jahren überführen. So konnten 2015 noch 32 Delikte aus dem Jahr 2014 aufgeklärt werden.
Schwerpunkt Kampf dem Einbruch
Die Zuger Polizei wird trotz der Abnahme der Einbrüche weiterhin einen Schwerpunkt in diesem Bereich bilden und gezielte Kontrollen von Personen und Fahrzeugen sowie Überwachungen in Quartieren vornehmen. Dabei kommen sowohl uniformierte als auch zivile Polizeikräfte zum Einsatz. Wir zählen auf die Unterstützung aus der Bevölkerung. Melden Sie ver-dächtige Personen oder Fahrzeuge in Ihrem Quartier sofort dem Polizeinotruf 117. Merken Sie sich die Signalemente von Personen sowie Marke, Farbe und Kontrollschilder von Fahrzeugen.
Auch Sie selbst können etwas tun. Beugen Sie einem Einbruch bestmöglich vor und sichern Sie Ihr Heim. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich wirksam gegen Einbrecher schützen können. Kontaktieren Sie die Zuger Polizei online oder telefonisch (T 041 728 41 41).
Weil sich viele Einbrüche in Mehrfamilienhäusern zugetragen haben, wird die Zuger Polizei im laufenden Jahr Eigentümer und Verwaltungen von Mehrfamilienhäusern für den Einbruchschutz sensibilisieren.
Die Weiterführung der polizeilichen Massnahmen und die konsequenten polizeilichen Kontrolltätigkeiten im ganzen Kanton haben ihre Wirkung nicht verfehlt und sicher zu diesem Rückgang mitbeigetragen. Der stetige Wandel hin zur 24-Stunden-Konsum und Kommunikationsgesellschaft stellte die Polizei bei der Kriminalitätsbekämpfung wiederum vor grosse Aufgaben.
Gute Präsenz und Präventionsarbeit
Pro tausend Einwohner wurden im vergangenen Jahr im dicht besiedelten Kanton Zug 44,8 Straftaten aus dem Strafgesetzbuch registriert. Dank bisher guter Präsenz und Präventionsarbeit der Polizei im öffentlichen Raum liegt Zug damit deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt von 59,2 Straftaten pro tausend Einwohner.
Die Polizistinnen und Polizisten erfuhren bei ihrer Ermittlungsarbeiten eine sehr hohe Akzeptanz und grossen Rückhalt in der Bevölkerung. Die kriminalpolizeiliche Grundbelastung war im ganzen Kanton nach wie vor hoch.
Gleichbleibende Leib-und-Leben-Delikte und höhere Anzahl Delikte im Bereich häusliche Gewalt
Die Delikte gegen Leib und Leben befinden sich wiederum auf einem sehr tiefen Stand. 308 Straftaten wurden registriert, das entspricht einem Plus von 7 Straftaten im Vergleich zum Vorjahr. Erneut konnten die Zuger Strafverfolgungsbehörden über 90 Prozent dieser Delikte aufklären und die Täterschaft zur Rechenschaft ziehen. Die schwere Gewalt hat im vergangenen Jahr aber von 15 auf 20 Straftaten um 33 Prozent zugenommen.
Zugenommen haben die Delikte im Bereich der häusliche Gewalt von 157 auf 194 Delikte um 24 Prozent. 361 Mal also fast täglich und rund 26 Prozent mehr als im Vorjahr, mussten Zuger Polizistinnen und Polizisten wegen Gewalt in den eigenen vier Wänden ausrücken. Dank gezielter Nachbetreuung und Präventionsmassnahmen kam es zu weniger Wiederholungstaten.
Kleine Personengruppe begeht viele Delikte
1'545 Beschuldigte ermittelten die Zuger Polizistinnen und Polizisten 2015, denen 3'371 Beteiligungen an Straftaten zur Last gelegt werden. 52 Prozent der ermittelten Personen waren aus-ländische Staatsangehörige. Den 17 Prozent Kriminaltouristen wurden im Durchschnitt 2,3 Beschuldigungen pro beschuldigte Person zugewiesen.
Bei den beschuldigten abgewiesenen Asylsuchenden liegt diese Quote auf einem höheren Stand als 2014, nämlich bei 6,8 Beschuldigungen. Das bedeutet, diese eher kleine Personengruppe begeht eine Vielzahl an Straftaten.
26 Prozent weniger Einbrüche
2015 wurde deutlich weniger eingebrochen als in den Jahren zuvor. 554 Einbrüche, also rund 1,5 pro Tag, ereigneten sich im Kanton Zug in der Berichtsperiode. Am meisten betroffen waren Mehrfamilienhäuser (293 Mal), Geschäftsräume (50 Mal) und Einfamilienhäuser (66 Mal). Einbrecher wählten für ihre Beutezüge oft Standorte entlang von Ausfallachsen und in der Nähe von Autobahnanschlüssen.
Viele Einbrüche ereigneten sich am helllichten Tag, während die Bewohner bei der Arbeit waren. Die Aufklärungsquote der Einbruchdiebstähle lag bei 7,6 Prozent. Letztes Jahr lag die Quote bei 11,4 Prozent. Vielfach sind es die Spuren, welche die Einbrecher manchmal nach Jahren überführen. So konnten 2015 noch 32 Delikte aus dem Jahr 2014 aufgeklärt werden.
Schwerpunkt Kampf dem Einbruch
Die Zuger Polizei wird trotz der Abnahme der Einbrüche weiterhin einen Schwerpunkt in diesem Bereich bilden und gezielte Kontrollen von Personen und Fahrzeugen sowie Überwachungen in Quartieren vornehmen. Dabei kommen sowohl uniformierte als auch zivile Polizeikräfte zum Einsatz. Wir zählen auf die Unterstützung aus der Bevölkerung. Melden Sie ver-dächtige Personen oder Fahrzeuge in Ihrem Quartier sofort dem Polizeinotruf 117. Merken Sie sich die Signalemente von Personen sowie Marke, Farbe und Kontrollschilder von Fahrzeugen.
Auch Sie selbst können etwas tun. Beugen Sie einem Einbruch bestmöglich vor und sichern Sie Ihr Heim. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich wirksam gegen Einbrecher schützen können. Kontaktieren Sie die Zuger Polizei online oder telefonisch (T 041 728 41 41).
Weil sich viele Einbrüche in Mehrfamilienhäusern zugetragen haben, wird die Zuger Polizei im laufenden Jahr Eigentümer und Verwaltungen von Mehrfamilienhäusern für den Einbruchschutz sensibilisieren.

