Kriminalität in Basel-Stadt - Weniger Tötungsdelikte - mehr Diebstähle
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt hat eine Trendentwicklung der Kriminalität veröffentlicht.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt publiziert jeweils anlässlich der jährlichen Polizeilichen Kriminalstatistik
(PKS) im Frühjahr die Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung (siehe: www.stawa.bs.ch). Wie in den
letzten Jahren erfolgt zusätzlich eine Trendübersicht der Kriminalitätsentwicklung des ersten
Halbjahres, wobei die Entwicklung ausgewählter Deliktsbereiche aufgezeigt wird.
Im ersten Halbjahr ist eine Abnahme der Gesamtkriminalität1 um rund 15% feststellbar. Dies
dürfte in erster Linie auf die COVID-19-Massnahmen und den damit verbundenen Rückgang bei
den Diebstahlsanzeigen zurückzuführen sein.
Eine Abnahme ist im Bereich der Tötungsdelikte zu verzeichnen. Ebenso ist ein Rückgang bei
Vergewaltigung, Sachbeschädigung, Taschendiebstahl sowie Einbruch- und Einschleichdiebstahl
feststellbar. Bei Raub, Betrug sowie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte ist eine
Zunahme feststellbar. Die leichte Zunahme bei den Körperverletzungen und Tätlichkeiten könnte
mit der ebenfalls festgestellten Zunahme bei den Anzeigen wegen häuslicher Gewalt
zusammenhängen.
Detaillierte Daten zur Kriminalitätsentwicklung erfolgen an der nächsten Präsentation der
Polizeilichen Kriminalstatistik Ende März 2021.
Deliktsarten (Vergleich zu 2019. 1. Halbjahr)
- Tötungsdelikt, vorsätzlich, inkl. Versuch - 50 %
- Vorsätzliche Körperverletzung / Tätlichkeit + 8 %
- Einbruch- und Einschleichdiebstahl - 8 %
- Taschendiebstahl - 55 %
- Raub / Entreissdiebstahl + 31 %
- Sachbeschädigung - 10 %
- Vergewaltigung - 20 %
- Betrug + 43 %
- Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte + 20 %


