Die Sicherheitslage im Kanton Nidwalden ist nach wie vor gut. Im Jahr 2014 sind die Fallzahlen um knapp 9 Prozent angestiegen. Die Aufklärungsquote ist bei den StGB-Straftaten mit rund 36 Prozent nach wie vor auf hohem Niveau (CH: 30,5 Prozent). Vor allem bei den Einbrüchen und den Straftaten gegen...
Die Sicherheitslage im Kanton Nidwalden ist nach wie vor gut. Im Jahr 2014 sind die Fallzahlen um knapp 9 Prozent angestiegen. Die Aufklärungsquote ist bei den StGB-Straftaten mit rund 36 Prozent nach wie vor auf hohem Niveau (CH: 30,5 Prozent). Vor allem bei den Einbrüchen und den Straftaten gegen die sexuelle Integrität musste gegenüber dem Vorjahr ein starker Anstieg verzeichnet werden. Im Kanton Nidwalden wurden im Jahr 2014 total 1'726 Straftaten angezeigt, wovon 621 aufgeklärt wurden. Von den 1'726 Straftaten entfallen deren 1'443 in den Bereich des Strafgesetzbuches (StGB), 283 Widerhandlungen entfallen auf Bestimmungen anderer Bundesgesetzgebungen (Betäubungsmittel- und Ausländergesetz). Rund 64 Prozent aller registrierten StGB-Delikten sind Straftaten gegen das Vermögen (925). Pro tausend Einwohner sind im Kanton Nidwalden nach wie vor rund 34 Tatbestände im StGB-Bereich zu verzeichnen. Dieser Wert liegt deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt, welcher im Jahr 2014 bei 64.6 Straftatbeständen pro tausend Einwohner lag.
Im Jahr 2014 wurden insgesamt 925 Straftaten gegen das Vermögen verübt. Deren 427 Straftaten entfallen auf Diebstähle (inklusive 205 Einbruch-und Einschleichediebstähle). Weiter wurden 93 Fahrzeugdiebstähle und 123 Sachbeschädigungen verzeichnet.
Delikte gegen die Freiheit
Leider ist bei den Delikten gegen die Freiheit wieder ein Anstieg um 58 Delikte auf total 274 zu verzeichnen. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr erneut einem Anstieg von 27 Prozent.
Delikte gegen die öffentliche Gewalt
Die Delikte gegen die öffentliche Gewalt sind erfreulicherweise rückläufig. Im Jahr 2014 mussten noch 17 (-29 Prozent) Übergriffe verzeichnet werden. Häusliche GewaltIm Bereich der Häuslichen Gewalt stiegen die Straftaten von 62 auf 71. Vorwiegend wurden die Tatbestände der einfachen Körperverletzung (7), Tätlichkeit(25), Drohung (14), Beschimpfung (9) und Nötigung (5) erfüllt.
Tatverdächtige (Strafgesetzbuch)
Von den 268 Beschuldigten sind 156 Schweizer. Bei den anderen 112 Beschuldigten handelt es sich um Personen mit einem Aufenthaltsstatus, Touristen (legal Anwesende) oder solche mit illegalem Aufenthalt.
Kampf dem Einbruchdiebstahl
Aufgrund der analysierten allgemeinen Kriminallage und denErkenntnissen aus der Kriminalstatistik 2014 konzentriert sich die Kantonspolizei Nidwalden vermehrt mittels gezielten Aktionen auf Einbruchdiebstähle. Des Weiteren wird das bewährte Kriminalpräventionsprojekt in den Nidwaldner Oberstufenschulen weitergeführt, um auch weiterhin die Jugendlichen in den Bereichen Gewalt, IT und Suchtmittel zu sensibilisieren
Delikte gegen die Freiheit
Leider ist bei den Delikten gegen die Freiheit wieder ein Anstieg um 58 Delikte auf total 274 zu verzeichnen. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr erneut einem Anstieg von 27 Prozent.
Delikte gegen die öffentliche Gewalt
Die Delikte gegen die öffentliche Gewalt sind erfreulicherweise rückläufig. Im Jahr 2014 mussten noch 17 (-29 Prozent) Übergriffe verzeichnet werden. Häusliche GewaltIm Bereich der Häuslichen Gewalt stiegen die Straftaten von 62 auf 71. Vorwiegend wurden die Tatbestände der einfachen Körperverletzung (7), Tätlichkeit(25), Drohung (14), Beschimpfung (9) und Nötigung (5) erfüllt.
Tatverdächtige (Strafgesetzbuch)
Von den 268 Beschuldigten sind 156 Schweizer. Bei den anderen 112 Beschuldigten handelt es sich um Personen mit einem Aufenthaltsstatus, Touristen (legal Anwesende) oder solche mit illegalem Aufenthalt.
Kampf dem Einbruchdiebstahl
Aufgrund der analysierten allgemeinen Kriminallage und denErkenntnissen aus der Kriminalstatistik 2014 konzentriert sich die Kantonspolizei Nidwalden vermehrt mittels gezielten Aktionen auf Einbruchdiebstähle. Des Weiteren wird das bewährte Kriminalpräventionsprojekt in den Nidwaldner Oberstufenschulen weitergeführt, um auch weiterhin die Jugendlichen in den Bereichen Gewalt, IT und Suchtmittel zu sensibilisieren

