Die Kantonspolizei Aargau führte gestern auf der Staffeleggstrasse eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Ein Dutzend Auto- und Motorradfahrer fuhren so schnell, dass ihnen der Führerausweisentzug droht. Am schnellsten war ein Motorradfahrer mit 148 km/h.
Einmal mehr setzte die Kantonspolizei Aargau ihr
Lasermessgerät auf der Staffeleggstrasse oberhalb von
Küttigen ein – diesmal gestern Samstagnachmittag, 7. März
2020.
Besonders an Wochenenden kommt es auf dieser
Bergstrecke immer wieder zu Tempoexzessen, was
zusätzlich zum Unfallrisiko mit unnötigen Lärmemissionen
verbunden ist. Die Messstelle befand sich im
Ausserortsbereich, wo eine Höchstgeschwindigkeit von 80
km/h gilt.
Kurz nach 14.30 Uhr mass die Kantonspolizei einen
Motorradfahrer, der mit 148 km/h in Richtung Passhöhe fuhr.
Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz ergibt dies eine
strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 64 km/h. Die
Polizei stoppte den Fahrer sofort und schaltete die
Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau ein. Diese eröffnete ein
Verfahren nach dem sogenannten «Raserartikel». Die
Kantonspolizei nahm dem 32-jährigen Schweizer den
Führerausweis ab.
Zudem stoppte die Kantonspolizei weitere neun Autofahrer
und zwei Motorradfahrer, die mit Geschwindigkeiten
zwischen 114 und 118 km/h gemessen worden waren.
Diese durften nach der Verzeigung zwar einstweilen
weiterfahren, müssen aber ebenfalls mit dem
Führerausweisentzug durch das Strassenverkehrsamt
rechnen.
Mit dem ausschliesslichen Fokus auf grobe Verkehrsdelikte
wird die Kantonspolizei Aargau weiterhin solche selektiven
Geschwindigkeitskontrollen auf Ausserortsstrecken
durchführen.


