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Leibstadt/Schöftland: Acht Lenkern droht Ausweisentzug

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Bei Geschwindigkeitskontrollen auf Hauptstrassen in Leibstadt und Schöftland fuhren acht Lenker gestern so schnell, dass ihnen der Führerausweisentzug droht. Drei von ihnen gaben diesen auf der Stelle ab.

Die Kantonspolizei Aargau setzte ihr Lasermessgerät am Dienstag auf der Rheintalstrasse bei Leibstadt ein. Auf dieser Hauptstrasse gilt die übliche Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Bei dieser Geschwindigkeitskontrolle erfassten die Polizisten einen Automobilisten mit 127 km/h. Sie stoppten den 24-jährigen Österreicher sogleich und eröffneten ihm die Anzeige an die Staatsanwaltschaft. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit nahm ihm die Polizei den Führerausweis auf der Stelle ab.

Ähnlich erging es einem 52-jährigen Deutschen, den die Kantonspolizei mit 122 km/h gemessen hatte. Weil er im Gegensatz zum Österreicher keinen Wohnsitz in der Schweiz hat, aberkannte ihm die Kantonspolizei den ausländischen Führerausweis. Dies kommt einem sofortigen Fahrverbot in der Schweiz gleich.

Einstweilen weiterfahren durften drei Automobilisten, ein Lieferwagen- und ein Motorradfahrer. Sie waren mit Geschwindigkeiten zwischen 116 und 119 km/h erfasst worden. Sie müssen ebenfalls damit rechnen, dass ihnen das Strassenverkehrsamt den Führerausweis für mehrere Monate entziehen wird.

Nach Radarkontrolle am Wohnort aufgesucht

Am frühen Abend führte die Kantonspolizei dann auf der Suhrentalstrasse zwischen Schöftland und Kirchleerau eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei mass das Radargerät einen Autofahrer mit 120 km/h - erlaubt sind 80 km/h. Der Polizist, der die Messung ausführte, leitete dieses Ergebnis sofort weiter.

Die Kantonspolizei konnte in der Folge einen 46- jährigen Schweizer als Lenker ermitteln. Eine Patrouille suchte ihn noch am Abend an seinem Wohnort in der Region auf. Die Polizei verzeigte ihn und nahm auch ihm den Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamtes ab.

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