Ein 57-jähriger Portugiese und ein 27-jähriger Schweizer verursachten im Morgenverkehr jeweils eine Kollision. Beide gaben an, kurz eingeschlafen zu sein.
In seinem Volvo V60 war der 27-jährige Schweizer am
Montag, 30. September 2019 gegen 6 Uhr in Aarburg auf
der Oltnerstrasse unterwegs. Während der Fahrt in
Richtung Olten geriet der Automobilist kontinuierlich auf die
Gegenfahrbahn und kollidierte schlussendlich frontal mit
dem korrekt entgegenkommenden Lastwagen.
Der Autolenker verletzte sich bei der Kollision leicht.
Gleich erging es einem 57-jährigen Portugiesen, welcher
mit seinem Lastwagen kurz vor 06.45 Uhr auf der
Autobahn A1 Höhe Lenzburg in Richtung Bern unterwegs
war. Auch dieser geriet kontinuierlich von der Ideallinie ab
und kollidierte zuerst mit der Rand- und im Anschluss mit
der Mitteileitplanke.
Gegenüber der Polizeipatrouille gaben beide Lenker an,
kurz eingeschlafen zu sein, worauf sie die Kontrolle über
ihre Fahrzeuge verloren haben. An allen Fahrzeugen sowie an der Autobahnanlage
entstand grosser Sachschaden.
Führerausweise abgenommen
Beim Lenker des Verkehrsunfalles auf der Autobahn
konnte anlässlich der Tatbestandsaufnahme Alkoholgeruch
festgestellt werden. Durch die zuständige
Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau wurde eine Blutprobe
angeordnet.
Die Kantonspolizei Aargau nahm den beiden
Unfallverursachern den Führerausweis zuhanden des
Strassenverkehrsamtes ab.


