Liddes VS – Verkehrsbehinderungen durch Baustelle auf der A21
Redaktion Polizeiticker Schweiz
Ab Montag, 10. August 2026, startet auf der A21 zwischen Liddes und Bourg-Saint-Pierre eine zweite Baustelle. Bis Ende September werden verschobene Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Verkehrsteilnehmende müssen mit Wartezeiten rechnen.
Entlang der Grand-Saint-Bernard-Achse hat das ASTRA rund dreissig Kunstbauten (Brücken, Über- und Unterführungen, Stützmauern) identifiziert, die vorrangig saniert werden müssen. Die ersten Arbeiten wurden 2025 zwischen Liddes und Bourg-Saint-Pierre durchgeführt. Sie betrafen insbesondere die Palasuit-Brücke sowie die Brücke und die Stützmauer von Tornafou.
Bestimmte Massnahmen, insbesondere die Abdichtungs- und Asphaltierungsarbeiten an der Palasuit-Brücke, konnten jedoch nicht vor dem Einsetzen der winterlichen Temperaturen in dieser Höhenlage durchgeführt werden. Ihre Durchführung hängt nämlich stark von den Wetterbedingungen ab. Diese Arbeiten werden in diesem Jahr abgeschlossen. Sie beginnen am 10. August und dauern bis Ende September 2026.
Sie ergänzen die im vergangenen April begonnenen Bauarbeiten zur Sanierung von vier Stützmauern in der Nähe. Diese Arbeiten werden bis zum Jahresende andauern.
An das Verkehrsaufkommen angepasste Verkehrsführung
Um die gleichzeitige Durchführung der beiden nahe beieinander liegenden Baustellen zu ermöglichen, werden zwei
Einbahnstrassenabschnitte eingerichtet, die durch einen Wartebereich von etwa 500 Metern voneinander getrennt sind. An Wochentagen wird der Verkehr auf dem nördlichen Abschnitt durch Ampeln geregelt, während auf dem südlichen Abschnitt die
Verkehrsführung manuell durch Sicherheitskräfte mithilfe von Verkehrsschildern erfolgt.
Angesichts des erwarteten Anstiegs des Verkehrsaufkommens an den Sommerwochenenden werden beide Abschnitte
jedoch von Freitag bis Sonntag tagsüber manuell von Sicherheitskräften geregelt.
Durch diese Verkehrsregelung lassen sich die Wartezeiten auf ein Minimum beschränken. Dennoch könnte es bei hohem Verkehrsaufkommen zu längeren Wartezeiten kommen.
Quelle der Nachricht: ASTRA

