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Liestal, Arisdorf, Lausen, Seltisberg, Lupsingen und Nuglar-St. Pantaleon BL - Trinkwasser mit Kolibakterien belastet

Polizei Basel-Landschaft

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Liestal, Arisdorf, Lausen, Seltisberg, Lupsingen und Nuglar-St. Pantaleon BL -  Trinkwasser mit Kolibakterien belastet
(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei Basel-Landschaft)

Aufgrund der festgellten Trinkwasserverunreinigung werden in den nächsten Stunden die Brunnenmeister mit der Chlorung des Trinkwassers beginnen. Dies mit dem Ziel die mikrobiellen Verunreinigungen zu beheben. Bis auf Weiteres soll Trinkwasser zwingend über 3 Minuten lang abgekocht werden. Die Chlorung des Trinkwassers kann geschmacklich wahrgenommen werden, ist jedoch für den Menschen unbedenklich.

Besitzern von Aquarien wird empfohlen, vorerst keine Wasser-Wechsel vorzunehmen.
Wegen des Trinkwassers muss sich die Bevölkerung auf die Situation einstellen, dass vor Donnerstag 11. Juli 2019, keine Entwarnung gegeben werden kann.
Aktuell sind keine Hinweise über Erkrankung im Zuge dieser Trinkwasser-Thematik bekannt. Sollten Sie selbst oder jemand in Ihrem Umfeld von Durchfall betroffen sein, gelten die folgenden Verhaltensempfehlungen.

Bei Durchfall

Bei Durchfall kommt es oft zu einem relevanten Flüssigkeitsverlust mit Dehydratation (Austrocknung). Besonders Säuglinge, Kleinkinder, geschwächte oder ältere Personen können diesen Flüssigkeitsverlust weniger gut tolerieren, sodass hier besondere Vorsicht geboten ist.
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig!
Obwohl Durchfallerkrankungen auch selbstlimitierend, d.h. ohne zusätzliche Therapie, verlaufen, ist bei ausgeprägten oder lang andauernden Krankheitsverläufen eine Arztkonsultation empfohlen. Besonders Risikogruppen (Säuglinge, Kleinkinder, geschwächte oder ältere Personen, Menschen mit chronischen Krankheiten) sollten sich frühzeitig von ihrer Hausärztin/Hausarzt, der medizinischen Notrufzentrale (T: 061 261 15 15), dem telemedizinischen Anbieter ihrer Krankenkasse oder anderen medizinischen Fachpersonen beraten lassen.
Weiter kann sich die Bevölkerung an die Hotline des Krisenstabs 0800 800 112 wenden.

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