Luzerner Staatsanwaltschaft 2015 mit rund 50'000 Fälllen beschäftigt
Staatsanwaltschaft Luzern
Am Montag präsentierte die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern die Jahresstatistik 2015.
"Im Jahr 2015 haben wir im Kanton Luzern die entscheidenden Weichen gestellt für eine neue Abteilung Wirtschaftsdelikte" - betont Oberstaatsanwalt Daniel Burri an der diesjährigen Medienkonferenz zum Jahresbericht 2015. Nach intensiven Planungs- und Vorarbeiten wird die neue Abteilung Wirtschaftsdelikte (SA5) im Juli 2016 eröffnet und operativ tätig.
Im Moment laufen die Planung der Umbauarbeiten in den Büroräumlichkeiten im Schappecenter in Kriens wie auch die Rekrutierungsarbeiten für das Personal und die Führung der Abteilung. Bei der Wirtschaftskriminalität blieb die Situation gegenüber dem Vorjahr unverändert. Hier konnten zahlreiche Fälle mangels Ressourcen nicht bearbeitet werden.
"Dank der neuen Abteilung werden wir schneller und wirksamer gegen die Wirtschaftskriminalität vorgehen können" - ergänzt Daniel Burri.
Ausgeglichene Fallstatistik 2015 - Anstieg von 3 Prozent gegenüber Vorjahr
Nach den Jahren 2013 und 2014 verzeichnet die Staatsanwaltschaft für das Geschäftsjahr 2015 bezüglich der Fallbelastung zum dritten Mal in Folge einen weiteren Rekordwert (+1'388 Fälle / +3%). Erstmals in der Geschichte der Luzerner Strafverfolgungsbehörden wird bei den Falleingängen die 50'000-Marke überschritten.
Die Gesamtstatistik vom Jahr 2015 zeigt ein ausgeglichenes, eher unauffälliges Bild wie schon im letzten Jahr.
Fallzahlen in einzelnen Deliktsgruppen relativ konstant
Nebst dem Anstieg bei den Übertretungen im Allgemeinen und den Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz im Speziellen kamen bei den Delikten gegen Leib und Leben erneut weniger Straftaten zur Anzeige (-7%). Angestiegen hingegen sind die Zahlen bei den Betäubungsmitteldelikten (+13,5%), was aber aufgrund der in den letzten zwei Jahren rückläufigen Entwicklung nicht als Trendwende gewertet werden darf. In allen anderen Deliktsbereichen ist die Entwicklung der Fallzahlen marginal und damit wenig auffällig.
Weniger Gewaltkriminalität bei den Jugendlichen
Im Vergleich zum Vorjahr hatte man bei der Jugendanwaltschaft zwar 185 Fälle mehr zu bearbeiten. Die Gewaltdelikte gingen jedoch zurück. Dies darf nicht überbewertet werden. Bei der Jugendkriminalität lassen grössere Schwankungen nicht auf einen Trend schliessen, zumal die Fallzahlen dort in gewissen Deliktsbereichen ohnehin sehr tief sind und stets grösseren Veränderungen unterliegen.
Im Moment laufen die Planung der Umbauarbeiten in den Büroräumlichkeiten im Schappecenter in Kriens wie auch die Rekrutierungsarbeiten für das Personal und die Führung der Abteilung. Bei der Wirtschaftskriminalität blieb die Situation gegenüber dem Vorjahr unverändert. Hier konnten zahlreiche Fälle mangels Ressourcen nicht bearbeitet werden.
"Dank der neuen Abteilung werden wir schneller und wirksamer gegen die Wirtschaftskriminalität vorgehen können" - ergänzt Daniel Burri.
Ausgeglichene Fallstatistik 2015 - Anstieg von 3 Prozent gegenüber Vorjahr
Nach den Jahren 2013 und 2014 verzeichnet die Staatsanwaltschaft für das Geschäftsjahr 2015 bezüglich der Fallbelastung zum dritten Mal in Folge einen weiteren Rekordwert (+1'388 Fälle / +3%). Erstmals in der Geschichte der Luzerner Strafverfolgungsbehörden wird bei den Falleingängen die 50'000-Marke überschritten.
Die Gesamtstatistik vom Jahr 2015 zeigt ein ausgeglichenes, eher unauffälliges Bild wie schon im letzten Jahr.
Fallzahlen in einzelnen Deliktsgruppen relativ konstant
Nebst dem Anstieg bei den Übertretungen im Allgemeinen und den Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz im Speziellen kamen bei den Delikten gegen Leib und Leben erneut weniger Straftaten zur Anzeige (-7%). Angestiegen hingegen sind die Zahlen bei den Betäubungsmitteldelikten (+13,5%), was aber aufgrund der in den letzten zwei Jahren rückläufigen Entwicklung nicht als Trendwende gewertet werden darf. In allen anderen Deliktsbereichen ist die Entwicklung der Fallzahlen marginal und damit wenig auffällig.
Weniger Gewaltkriminalität bei den Jugendlichen
Im Vergleich zum Vorjahr hatte man bei der Jugendanwaltschaft zwar 185 Fälle mehr zu bearbeiten. Die Gewaltdelikte gingen jedoch zurück. Dies darf nicht überbewertet werden. Bei der Jugendkriminalität lassen grössere Schwankungen nicht auf einen Trend schliessen, zumal die Fallzahlen dort in gewissen Deliktsbereichen ohnehin sehr tief sind und stets grösseren Veränderungen unterliegen.

