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Magdeburg ST - Taschendiebin auf frischer Tat ertappt

Bundespolizeiinspektion Magdeburg

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Am Donnerstag wurde die Bundespolizei um 08.30 Uhr über eine Taschendiebstahlshandlung im Hauptbahnhof Magdeburg informiert. Eine 21-jährige Frau und ein 30-jähriger Mann stahlen einem 68-Jährigen die Geldbörse aus der hinteren Hosentasche.

Dieser Diebstahl geschah mit der bei Taschendieben verbreiteten Methode- des sogenannten Helfertricks. Der 30-jährige Täter bot dem Geschädigten an, ihm beim Aufstieg der Treppe im Hauptbahnhof Magdeburg zu helfen, indem er seinen Rollator tragen wollte. Der Geschädigte ging auf dieses aufgedrängte Hilfsangebot ein. Als der gehbehinderte Mann sich dann vorsichtig am Geländer der Treppe hochbewegte, trat die 21-jährige Komplizin dicht hinter den 68-Jährigen und zog ihm beim Aufsteigen vorsichtig die Geldbörse aus der hinteren Hosentasche.
Allerdings blieb ihre Diebstahlshandlung nicht unbemerkt. Eine Zeugin rief die Diebin laut an und ein weiterer männlicher Zeuge rief ebenfalls laut und hielt die Diebin bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest. Der männliche Dieb flüchtete, wurde aber durch die Komplizin im Nachgang identifiziert.
Dank an die Zeugen
Den beiden Zeugen, die mit viel Zivilcourage die Vollendung des Diebstahls verhinderten, gebührt ein herzlicher Dank. Ein persönliches Anschreiben wird die Bundespolizei den Beiden zukommen lassen. Als erstes bedankte sich jedoch erstmal der 68-Jährige, der sehr froh war, dass ihm seine Geldbörse mit 80 Euro und vielen Papieren nicht gestohlen wurde. Die beiden Täter erhalten nun Strafanzeigen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls.
Aufgrund dieses Sachverhaltes möchte die Bundespolizei alle Reisenden erneut sensibilisieren, auf ihre Wertsachen zu achten. Flyer zur Vermeidung von Taschendiebstahl sind bei der Bundespolizei kostenfrei erhältlich. Kommt es dennoch zu einem Taschendiebstahl, sollte der Betroffene sofort bei der nächsten Polizeidienststelle Anzeige erstatten. Zudem müssen umgehend die betroffenen EC- bzw. Kreditkarten gesperrt werden. Hierfür steht der kostenfreie Sperrnotruf 116 116 zur Verfügung. Die Bundespolizei ist rund um die Uhr über eine kostenlose Hotline 0800 / 6 888 000 zu erreichen.

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