Mägenwil / Rudolfstetten AG - Betrunken verunfallt - Ein Fahrzeug war gestohlen
Kantonspolizei Aargau
Ein Betrunkener fuhr letzte Nacht in Mägenwil ein von ihm entwendetes Auto zu Schrott. Er wurde festgenommen. In Rudolfstetten verursachte eine alkoholisierte Automobilistin ebenfalls einen Selbstunfall.
Auto aus Tiefgarage entwendet
Der Unfall in Mägenwil ereignete sich am Freitag, 6.
Dezember 2019, kurz nach drei Uhr bei der Einmündung der
Alten Bruggerstrasse in die Industriestrasse. Eine
Privatperson stiess dort auf einen völlig demolierten Mazda,
der offensichtlich gegen einen Baum und eine Signaltafel
geprallt war. Vom Lenker fehlte zunächst jede Spur.
Die
aufgebotene Patrouille der Kantonspolizei Aargau traf
jedoch wenig später unweit der Unfallstelle auf einen Mann
ohne Schuhe. Stark betrunken wollte der 21-jährige Rumäne
nichts von einem Unfall wissen.
Abklärungen ergaben bald, dass der in der Umgebung
wohnhafte Mann in einer ihm zugänglichen Tiefgarage das
Auto samt Ersatzschlüssel entdeckt haben musste. In der
Folge muss er aufgrund seines Zustandes mit dem
entwendeten Wagen verunfallt sein. Die genauen Umstände
müssen noch geklärt werden.
Der 21-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde im
Spital untersucht. Ein Atemlufttest ergab einen Wert von
rund zwei Promille an. Die Staatsantwaltschaft Baden
ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Die Kantonspolizei
Aargau nahm den Rumänen für weitere Ermittlungen fest.
Gegen Leitplanke geprallt
Einen weiteren Alkoholunfall verursachte kurz nach
Mitternacht eine 57-jährige Schweizerin in Rudolfstetten. In
ihrem Auto fuhr sie auf der Bernstrasse in Richtung Dietikon,
als sie in einer Linkskurve rechts von der Fahrbahn abkam
und gegen die Leitplanke prallte.
Die Frau blieb unverletzt. Die Atemluftmessung ergab einen
Wert von umgerechnet über einem Promille. Die
Kantonspolizei Aargau verzeigte sie an die
Staatsanwaltschaft und nahm ihr den Führerausweis ab.
Am Auto sowie an der Leitplanke entstand beträchtlicher
Schaden


