Die regionale Staatsanwaltschaft Oberland hat beim Regionalgericht Oberland (Kollegialgericht in Fünferbesetzung) Anklage gegen einen 44-jährigen Mann erhoben. Ihm wird zur Last gelegt, von 1998 bis Ende 2011 mit 21 (männlichen) Opfern verschiedenste sexuelle Handlungen vorgenommen zu haben. Die...
Die regionale Staatsanwaltschaft Oberland hat beim Regionalgericht Oberland (Kollegialgericht in Fünferbesetzung) Anklage gegen einen 44-jährigen Mann erhoben. Ihm wird zur Last gelegt, von 1998 bis Ende 2011 mit 21 (männlichen) Opfern verschiedenste sexuelle Handlungen vorgenommen zu haben. Die meisten von ihnen waren zum Zeitpunkt der ersten Kontakte zwischen zehn und zwölf Jahre alt. Er hatte sie fast ausschliesslich aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit als Sozialpädagoge in drei Kantonen (BL, BE, SO) kennengelernt und alsdann private Kontakte mit ihnen unterhalten.
Die Übergriffe fanden in der Regel in seiner Privatwohnung oder auch in Alphütten statt. Dem Beschuldigten wird ferner vorgeworfen, von seinen Opfern pornografisches Bildmaterial angefertigt und über das Internet getauscht zu haben. Schliesslich soll er mehreren Opfern Alkohol in grossen Mengen sowie Marihuana abgegeben und sie zum Konsum angehalten haben. Er wird sich wegen mehrfacher sexueller Nötigung, Schändung, sexueller Handlungen mit Kindern, Pornografie sowie Verabreichens von gesundheitsgefährdenden Stoffen an Kinder verantworten müssen.
Taten mehrheitlich gestanden
Der Beschuldigte befand sich von Anfang 2012 während rund zweier Jahre in Untersuchungshaft und seither im vorzeitigen Massnahmenvollzug. Er hat die Übergriffe grösstenteils zugegeben.
Im Januar 2012 hatte sich eine Mutter bei der Kantonspolizei Bern gemeldet und erklärt, dass ihre Kinder Opfer von sexuellen Übergriffen durch einen Mann geworden seien. Daraufhin wurden umfangreiche Ermittlungen eingeleitet, in deren Rahmen weitere Opfer ausfindig gemacht werden konnte. Im Verlauf der Ermittlungen wurde die Polizei zudem durch eine ausländische Polizeibehörde auf pornografisches Material aufmerksam gemacht, welches in einem Internetforum getauscht worden war.
Auf mehreren Bildserien konnte der Beschuldigte identifiziert werden. Dadurch wurde es möglich, weitere Opfer ausfindig zu machen.
Die Übergriffe fanden in der Regel in seiner Privatwohnung oder auch in Alphütten statt. Dem Beschuldigten wird ferner vorgeworfen, von seinen Opfern pornografisches Bildmaterial angefertigt und über das Internet getauscht zu haben. Schliesslich soll er mehreren Opfern Alkohol in grossen Mengen sowie Marihuana abgegeben und sie zum Konsum angehalten haben. Er wird sich wegen mehrfacher sexueller Nötigung, Schändung, sexueller Handlungen mit Kindern, Pornografie sowie Verabreichens von gesundheitsgefährdenden Stoffen an Kinder verantworten müssen.
Taten mehrheitlich gestanden
Der Beschuldigte befand sich von Anfang 2012 während rund zweier Jahre in Untersuchungshaft und seither im vorzeitigen Massnahmenvollzug. Er hat die Übergriffe grösstenteils zugegeben.
Im Januar 2012 hatte sich eine Mutter bei der Kantonspolizei Bern gemeldet und erklärt, dass ihre Kinder Opfer von sexuellen Übergriffen durch einen Mann geworden seien. Daraufhin wurden umfangreiche Ermittlungen eingeleitet, in deren Rahmen weitere Opfer ausfindig gemacht werden konnte. Im Verlauf der Ermittlungen wurde die Polizei zudem durch eine ausländische Polizeibehörde auf pornografisches Material aufmerksam gemacht, welches in einem Internetforum getauscht worden war.
Auf mehreren Bildserien konnte der Beschuldigte identifiziert werden. Dadurch wurde es möglich, weitere Opfer ausfindig zu machen.

